Gemeinde investiert 2.500 Euro

Gratis-WLAN im Weyher Freibad eingerichtet

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Ralf Eggers, Andreas Bovenschulte, Matthias Lindhorst und Markus Kuske (v.l.) geben das Netz symbolisch frei.

Weyhe - Kinder und Jugendliche kennen die Situation: Sie wollen eben noch eine WhatsApp-Nachricht schreiben, doch das geht nicht, weil das begrenzte Datenvolumen ihres Handys aufgebraucht ist. Zumindest im Freibad können sie sich kostenfrei in das Netz einloggen.

Die Gemeinde hat in Kooperation mit dem Unternehmen German Hotspot aus Isernhagen Anfang Mai einen Gratis-Zugang fürs Internet eingerichtet. Symbolisch gaben gestern Bürgermeister Andreas Bovenschulte sowie Fachbereichsleiter Matthias Lindhorst, Ralf Eggers von der IT-Abteilung des Rathauses und Schwimmmeister Markus Kuske das Netz frei.

Die Sende- und Empfangseinrichtung befindet sich auf dem Dach der Cafeteria und ermöglicht es den Gästen, sich fast überall auf dem Gelände einzuwählen. „Man ruft den Hotspot auf, bestätigt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und los geht es“, so Lindhorst. 

Rechnerisch könnten laut Eggers 2.000 Gäste die 50.000er-Leitung ohne Einbußen nutzen. Allerdings sei es durch eine Bandbreiten-Begrenzung unmöglich, datenintensive Videos anzuschauen. Teilweise strahlt das freie Netz sogar auf Bereiche, die außerhalb des umzäunten Freibads liegen. „Deshalb schalten wir das Netz nach Freibadschluss ab“, sagte Lindhorst. „Mit diesem kostenlosen Angebot ist die digitale Teilhabe möglich“, so der Bürgermeister.

Um das Projekt zu verwirklichen, hatte die Gemeinde für die Geräte und für die Verlegung des Kabels laut Eggers einen Betrag in Höhe von 2.500 Euro investiert. Um sich einem trotz Gesetzesänderung noch minimalem Abmahnrisiko zu entziehen, betreibt nicht die Gemeinde, sondern German Hotspot das freie WLAN-Netz. Weitere Zugänge sollen folgen: im Rathaus und auf öffentlichen Plätzen in Leeste, hieß es. - sie

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