WLAN für Wartende

Gemeinde richtet Gratis-Hotspot am Bahnhof Kirchweyhe ein

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Ein kleiner Kasten, vollgestopft mit Technik, reicht aus, um wartende Fahrgäste mit Internet zu versorgen.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Eine gute Nachricht für Pendler und Fahrgäste der Nordwestbahn und der Deutschen Bahn: Wer auf dem Mittelbahnsteig des Kirchweyher Bahnhofs auf die Züge wartet, kann ab sofort den neuen WLAN-Hotspot der Gemeinde Weyhe nutzen. Der Service ist gratis. Das haben gestern Ralf Eggers und Benjamin Braun von der IT-Abteilung des Rathauses im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet.

Für den Hotspot hat die Gemeinde laut Eggers einen optimalen Standort gefunden, der nicht die denkmalgeschützte Fassade des Bahnhofs beeinträchtigt. Das Gerät, das die Sende- und Empfangsantennen beinhaltet, befindet sich an der Außenhülle des Aufzugsturmes. Da es eine freie Sicht auf die Bahngleise gibt, gebe es zumindest keine baulichen Hindernisse. 

Der WLAN-Empfang reiche bis zum zweiten Wartehäuschen, ergänzt Benjamin Braun, der als Ansprechpartner für diese Technik fungiert. „Im Gegensatz zum Freibad, wo wir auf einen Dienstleister setzen, übernehmen wir den Betrieb und die Versorgung in Eigenregie“, so Eggers. Neben den Wartenden auf dem Bahnsteig sollen auch die Menschen an der Bushaltestelle profitieren. Für die Errichtung des neuen Hotspots hat die Gemeinde einen Betrag in Höhe von 2700 Euro ausgegeben.

Doch damit nicht genug. Die Versorgung mit kostenfreiem WLAN will die Gemeinde laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte erweitern. Wie dazu Ralf Eggers und Benjamin Braun weiter ausführen, sollen im kommenden Jahr Internet-Nutzer sich an der Fahrradservicestation, am Fahrradparkhaus und auf weiteren Teilen des Bahnhofsvorplatzes ins Internet einwählen können. Ebenso plant die Verwaltung, den Wartesaal im Bahnhof mit einem Hotspot auszustatten. 

„Wir stehen in Verhandlungen mit dem 'Kiosk der Weyher', denn die haben bereits WLAN für ihre Kunden“, so Eggers. „Möglicherweise verlegen wir auch eine Leitung durch den Keller, dann müssten wir jedoch Fliesen aufbohren“, ergänzt er. Neben Teilen des Kirchweyher Bahnhofs ist jetzt auch das Louise-Ebert-Zentrum versorgt. „Die Telekom hat analoge und ISDN-Leitungen auf digital genutzte umgestellt. In diesem Zuge ist ein Router eingebaut, der als Hotspot fungiert.

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