Vor dem Glühweinduft weicht noch die Frühlingsluft

Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte in Leeste und Kirchweyhe auf Hochtouren

Der „Weyhnachtsmarkt“ in Kirchweyhe nimmt schon seit einigen Tagen Gestalt an. - Foto: Husmann

Leeste / Kirchweyhe - Von Philipp Köster. Von Südwest weht ein milder Wind. Die Sonne wärmt die müden Glieder. Die Vöglein zwitschern das Lenzlied. – Es gibt winterlichere Voraussetzungen für die Weihnachtsmärkte am kommenden Wochenende. Doch weder die Leester Werbegemeinschaft noch der Marktplatzverein in Kirchweyhe mit seinem Vorsitzenden Heinz-Hermann Kuhlmann lassen sich vom unzeitigen Frühling beeindrucken.

Längst laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bereits vor einer Woche begann der Aufbau für den 14. „Weyhnachtsmarkt“ im Kirchweyher Zentrum, der anschließend in den Wintermarkt übergeht. Los geht es am Sonnabend um 13 Uhr mit der feierlichen Eröffnung durch den Posaunenchor der Felicianuskirchengemeinde.

Den Besuchern präsentiert sich das aus den Vorjahren bekannte Budendorf mit Kunsthandwerk, Kulinarischem von deftig bis süß, von heiß bis kalt sowie kulturellen Schmankerln. Die Lüttschen freuen sich über eine Fahrt im Kinderkarussell, die Älteren trauen sich auf den Bungee-Spider, ein seilgesichertes Trampolin, das auch gewagtere Sprünge erlaubt.

Hermann Kuhlmann hat einen guten Draht zum Weihnachtsmann – und ihn gleich für mehrere Tage gebucht: Er kommt am 1., 8., 13., 15., 20. und 22. Dezember, jeweils um 17.30 Uhr. Sein Kollege, der Nikolaus, stattet dem „Weyhnachtsmarkt“ am 6. Dezember um 18 Uhr einen Besuch ab. Große Augen machen die Kinder sicher, wenn sie seine Kutsche sehen und das, was er ihnen mitgebracht hat.

Etwas für die Augen der Gäste ist auch die Szenerie des Stalls von Bethlehem. Stefan Voigt schnitzt wieder Figuren. Und die Künstlergruppe um Achim Grunemann bringt in den vergangenen Jahren entstandene Bilder mit und fügt neue hinzu.

Am Donnerstag, 8. Dezember, treten um 18.30 Uhr die Leester Schlickrutscher auf.

Neu ist ein großer Adventskalender im Zelt des Autohauses Brandt gegenüber der Weihnachtskrippe. Jeden Abend öffnet sich eine Tür. Die Geschenke werden verlost.

Der Weihnachtsmarkt in Leeste bei der Marienkirche geht in diesem Jahr letztmals in gewohntem Ambiente über die Bühne. Denn im kommenden Jahr wird der Henry-Wetjen-Platz umgestaltet. - Archivfoto: Sigi Schritt

Der Leester Weihnachtsmarkt rund um die Marienkirche lockt am Wochenende mit rund 30 Hütten, an denen es Knipp, Puffer, Schmalzkuchen und anderes Hüftgold gibt. Kunsthandwerker bietet viele potenzielle Geschenke an. Bürgermeister Andreas Bovenschulte eröffnet das Geschehen am Sonnabend um 15 Uhr. Die Kirchengemeinde und Vereine präsentieren sich und ihre Angebote, so verkauft der Förderverein der Kirche wieder Glockenwein. Im Gotteshaus und davor geht ein gut bestücktes Kulturprogramm über die Bühne (siehe Kasten). An beiden Tagen kommt der Weihnachtsmann.

Am Sonntag lockt das Seniorenzentrum Alte Wache mit einer Kaffeetafel (wir berichteten). Einen Tag vorher veranstaltet der Lerchenhof ab 14 Uhr einen Weihnachtsbasar.

Die Besucher dürfen sich übrigens auf ein jahreszeitlich angemessenes Ambiente freuen: Die Wetterfrösche sagen kühleres, aber trockenes Wetter voraus.

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