Leester beendet Radrennen nach 800 Kilometern

Race across Germany: Gewitter zwingt Kai Moorschlatt zur Aufgabe

Kai Moorschlatt (links) und sein Begleitteam stehen neben dem Tour-Fahrzeug.
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Im Gespräch: Kai Moorschlatt (links) und sein Begleitteam.

Ein starkes Gewitter zwang Radsportler Kai Moorschlatt zur Aufgabe beim „Race across Germany“. Dennoch ist der Leester stolz auf seine Leistung.

Weyhe – Es war ein aufziehendes starkes Gewitter, das Kai Moorschlatt am Sonntagnachmittag gezwungen hat, das Radrennen „Race across Germany“ zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt war er kurz vor Ansbach in Bayern und ist 800 Kilometer fast nonstop durchgeradelt. Er gehörte zu 70 Teilnehmern seiner Wertungsklasse, die auf dem Weg waren, um mit dem Rad von Flensburg nach Garmisch zu radeln. Eine Distanz von immerhin 1 100 Kilometern.

Viele Eindrücke auf der Fahrt gewonnen

„Das Ziel Garmisch habe ich zwar nicht erreicht, aber stolz auf meine Leistung bin ich trotzdem“, sagt der Leester. Er hat auf der Strecke viel von Deutschland gesehen. Er habe beim Fahren die Natur und die vielen Eindrücke mit den Augen, aber auch mit den anderen Sinnen aufgesaugt, sagt Moorschlatt. Er sei am Freitag und in der Nacht zu Samstag noch gut durch Schleswig-Holstein und Niedersachsen durchgekommen, sagt der Sportler. Erst im Harzer Vorland seien die ersten giftigen Hügel gekommen. Als giftig bezeichnen Radsportler Steigungen, die kurz und steil sind. Die heftigsten Steigungen seien aber im Thüringer Wald gewesen.

Geschlafen habe der 44-Jährige von Freitag bis Sonntag insgesamt nur vier Stunden, sagt er. Nach dem ersten Tag habe er sich außerdem alle 25 Kilometer eine kleine Pause gegönnt. Ob er wieder an so einem Wettbewerb teilnimmt? Wenn er das macht, will er sich stärker auf den Wettbewerb vorbereiten, sagt er.

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