Gemeindezentrum an der Marienkirche kurz vor der Fertigstellung

Umzug nach Weihnachten

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Schon seit vielen Jahren steht das Grundstück an der Schulstraße zum Verkauf.

Leeste - Von Heiner Büntemeyer und Philipp Köster. Eigentlich war geplant, das neue Gemeindezentrum in Leeste bis zum Weihnachtsmarkt am ersten Advent beziehen zu können.

Diesen Termin hat die Mariengemeinde knapp verpasst, doch immerhin waren die Arbeiten am ersten Adventswochenende so weit fortgeschritten, dass die Werbegemeinschaft den Platz vor dem Gemeindehaus für das festliche Treiben nutzen und dem Markt eine zusätzliche Attraktivität bescheren konnte. Auch die von außen zugängliche und behindertengerecht gestaltete Toilettenanlage können zum Beispiel Gottesdienstbesucher nutzen.

Die Firmenfahrzeuge des Malers, des Installateurs und des Fliesenlegers sowie unüberhörbare Geräusche weisen darauf hin, dass im Innern des neuen Gebäudes noch fleißig gearbeitet wird.

„Aber bis Weihnachten sind die Innenarbeiten erledigt“, erklärte der Kichenvorstandsvorsitzende Günther Knief gestern bei einem Ortstermin. Das bedeutet, dass zwischen Weihnachten und Neujahr der Umzug vom alten Gemeindehaus an der Schulstraße in das neue Domizil über die Bühne gehen kann.

Die offizielle Übergabe erfolgt am Sonntag, 17. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst. Dann können Interessierte das Gebäude besichtigen.

Grundsteinlegung war am 1. April. Schon Mitte Mai ging das Richtfest über die Bühne (wir berichteten).

Der Mittelpunkt des Hauses ist der große Gemeindesaal, der auch geteilt werden kann. In einem kleineren Raum haben die Konfimanden Unterricht, außerdem gibt es eine Küche und einen Bürobereich. „Die Nutzfläche ist etwa identisch mit der des alten Gemeindehauses“, sagte Helga Friemel, die zusammen mit den beiden Pastoren Holger Tietz und Ulrich Krause-Röhrs bei der Besprechung ebenfalls dabei war.

Für Pastor Krause-Röhrs war der Treffpunkt vor dem Gemeindesaal schnell erreicht, denn er ist in der vorigen Woche in das neue Pastorenhaus eingezogen, das zeitgleich hinter dem neuen Gemeindehausbau an der Kirchstraße entstanden ist.

Verhandlungen über altes Gemeindehaus

Sobald es die Witterung zulässt, werden die Außenanlagen hergerichtet. Dazu zählt auch der Verbindungs-Fußweg zwischen Pastorenhaus und Gemeindesaal.

Was passiert aber mit dem alten Grundstück? Im Frühjahr hieß es von Seiten des Kirchenvorstands, die Verhandlungen über einen Verkauf seien weit fortgeschritten. Vollzug kann Gremiumschef Günther Knief aber noch immer nicht vermelden. „Wir stehen in Verhandlungen und bereiten alles vor. Noch ist es nicht so weit“, sagte er auf Nachfrage. Die Vorstellungen der Verhandlungspartner liegen offenbar noch auseinander. „Wir müssen das dann auch der Landeskirche vorlegen. Sie hat ein Mitspracherecht.“ Mit anderen Worten: Die Kirchengemeinde muss einen Verkaufspreis für das 4800 Quadratmeter große Filetstück im Herzen Leestes erzielen, der auch dem Bodenrichtwert entspricht beziehunsgweise angesichts der hohen Nachfrage nach Grundstücken vor allem in Weyhe noch darüber liegt.

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