Gemeinde saniert die Umkleiden des TSV Blau-Weiß Melchiorshausen und die des Tennisclubs 71

205000 Euro für das Sportlerheim

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Ein Handwerker einer Delmenhorster Firma verlegt neue Fliesen.

Melchiorshausen - Von Sigi Schritt. Gute Nachrichten für die Fußballer, die auf der Anlage des Sportnebenzentrums kicken: Die Gemeinde investiert rund 205000 Euro, um das Sportlerheim zu sanieren. Seit dem Monatsanfang geben sich auf dem Areal die Handwerker die Klinke in die Hand.

Der Rat hatte die dazu erforderlichen Mittel im Rahmen der Haushaltsberatungen zur Verfügung gestellt, da insbesondere die sanitären Anlagen und die Umkleidekabinen sanierungsbedürftig sind, begründet Verwaltungsmitarbeiter Ninos Jeddo aus dem Fachbereich Bau, Planung und Umwelt die Notwendigkeit einer Sanierung.

Das Sportlerheim, das der TSV Blau-Weiß-Melchiorshausen zum größten Teil nutzt, ist vor vier Jahrzehnten gebaut worden. Für den Tennisclub 71 hat die Gemeinde vor 24 Jahren einen Anbau errichtet. Diese Räume erstrahlen bereits im neuen Licht. In der Zeit von Februar bis Mai haben Handwerker dort bereits kaputte Abwasserleitungen erneuert.

Insgesamt beinhaltet die Sanierung laut Jeddo für das ganze Gebäude auch die Erneuerung der Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen. Auf der Baustelle sind Trockenbauer ebenso am Werk wie Maler, Tischler und Metallhandwerker. Die Umkleidekabine der Heimmannschaft bekommt einen Abstellraum, um auch mal Bälle und andere Utensilien, die zum Training und Spielbetrieb notwendig sind, zu verstauen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang September fertig gestellt, so Jeddo.

„Die Melchiorshauser Kicker haben zum Saisonauftakt Auswärtsspiele, so dass die Gäste bei den nächsten Heimspielen in ein paar Wochen bereits die neuen Umkleideräume benutzen können.“ Für den Trainingsbetrieb müssen die Fußballer auf die Kabinen der Tennisspieler ausweichen.

„Die Sanierung war fällig“, sagt Jeddo. Fußballer erinnern sich noch gut an eine ungemütliche Situation. Jahrelang hatten sie die Zustände kritisiert. Das Gebäude hatte Ende 2007 noch tiefe Risse an der Decke, Wasserschäden im Mauerwerk und Schimmel. Diese Schäden hat die Gemeinde mit einer Sofortsanierung behoben. Vor dem Errichten einer Bürgersolaranlage wurde Jahre später das Asbestdach saniert.

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