Erika Christmann: Team arbeitet am Programm für 2018

Gästeführung: Dreiteiliger Prospekt reicht nicht mehr aus

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Das war das Programm für 2017. Für das nächste Jahr benötigen die Gästeführerinnen um Erika Christmann (links) und Annelore Duwe mehr Platz und möchten einen größeren Prospekt erstellen.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Weyher Kulturbeauftragte Hedda Stock und Gästeführerin Erika Christmann haben gestern zum Saisonabschluss ein positives Fazit gezogen. Von einem neuen Besucherrekord berichteten sie zwar nicht, dafür zählten die Gästeführer um Christmann erneut seit 2011 in Folge eine vierstellige Teilnehmerzahl. 1 203 Gäste verteilten sich in den zurückliegenden Monaten auf insgesamt 39 Veranstaltungen.

Es sei deshalb ein ereignisreiches Jahr gewesen, weil sich das Team laut Christmann gleich um sechs neue Mitstreiter vergrößert hat und nun auf 16 angewachsen ist.

„Die Neulinge haben sich sehr gut eingefügt“, lobt die Teamleiterin. Nur durch diese Verstärkung sei es möglich gewesen, die Grenze zur Vierstelligkeit erneut zu erreichen. „Das hätten wir andernfalls nicht geschafft“, ist sie sich sicher.

Programmgemäß waren insgesamt 25 Führungen, weitere 14 auf Anfrage, blickt Christmann zurück. Ein Höhepunkt sei der Besuch des Barfußpilgerers Aldo Berti gewesen, der ab Rügen bis in die Schweiz eine Distanz von rund 2 100 Kilometer für einen Weltrekord zurücklegen wollte. Ab Ende Mai war er unterwegs. Er schaute auch in der Wesergmeinde vorbei und erlebte einen großen Bahnhof. Den Empfang durch die Gästeführer, interessierte Bürger, Bürgermeister Andreas Bovenschulte und weitere Mitglieder des Rathausteams hätten auf ihn eine nachhaltige Wirkung gehabt. Der Physiotherapeut aus Villingen-Schwenningen, der später den Rekordversuch erfolgreich zum Abschluss gebracht hat, hatte sich auf der Strecke wie Christmann berichtet, Medienvertretern mehrfach positiv über seine Station in Weyhe geäußert. „Wir haben vor, ihn einzuladen, wenn sein Buch über die Reise fertig ist.“

Aktion „Landeier-Diplom“ sehr gut angekommen

Auch Annelore Duwe habe mit vier Veranstaltungen einen guten Einstand gehabt, berichtete sie. Sie hatte sich mit der Bahnhofstraße und den Häusern, die dort standen, beschäftigt. Sie selbst habe als Kirchweyherin beobacht, wie sich ihr Ortsteil verändert hat. Das Thema sei auf enormes Interesse gestoßen. Deshalb will sie es im nächsten Jahr erneut setzen. Sie möchte insbesondere in diesem Zusammenhang eine Führung für gehbehinderte Menschen anbieten. Ob Duwe dazu beispielsweise einen Kremserwagen ordert, ist nicht klar. Bislang sei es nur eine Idee. Am liebsten würde sie die Menschen mit Handicap bitten, in Anhänger einzusteigen, die eine Lok oder eine andere Zugmaschine durch Kirchweyhe zieht.

Beliebt seien auch die Veranstaltungen für Mädchen und Jungen gewesen, die die neue Mitstreiterin Corinna Bösche angeboten hatte. Ihre Aktion „Landeier-Diplom“ sei sehr gut angekommen, so Christmann.

Die Leesterin kündigt an, dass das neue Programm sehr umfangreich sein wird. Ein dreiteiliger Prospekt reicht nicht mehr aus, sagt sie. Christmann glaubt, selbst Alteingesessene zu überraschen. Denn es gibt in den Ortsteilen Ecken und Stellen, die kaum ein Bürger je gesehen oder bewusst wahrgenommen hat.

Für die nächste Saison äußerte Christmann eine Bitte. „Wer trotz Anmeldung nicht an einer Veranstaltung teilnehmen kann, solle rechtzeitig absagen. „Wir führen eine Warteliste“, sagte Christmann.

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