Hamburger Sänger anlässlich des Gartenkultur-Musikfestivals an der Wassermühle

300 Gäste lauschen Abi Wallenstein

+
Mit Mundharmonika, Gitarre und rauchiger Stimme begeistern Abi Wallenstein (r.) und Steve Baker das Publikum an der Wassermühle Sudweyhe.

Sudweyhe - Von Bernd Ostrowski. „Auf der Suche nach einem authentischen Interpreten traditioneller Bluesmusik bin ich auf das Urgestein Abi Wallenstein aus Hamburg gestoßen“, sagt Tina Fischer, Kulturbeauftragte der Gemeinde Weyhe. Und damit landete sie einen Volltreffer.

Am Sonntagvormittag eröffnete der Hamburger Sänger den Musikfrühschoppen anlässlich des Gartenkultur-Musikfestivals an der Wassermühle in Sudweyhe passend zu der vormittäglichen Uhrzeit mit dem Song „Good Morning Blues“. 

Zusätzliche Bänke und Kissen mussten herbeigeholt werden

An der Seite von Abi Wallenstein, der seine Songs mit seiner rauchigen Stimme vortrug und sich auf der E-Gitarre begleitete, war der gebürtige Engländer Steve Baker mit von der Partie. Er ergänzte den Vortrag des Hamburgers gefühlvoll auf der Mundharmonika. „Ich habe das Vergnügen, für Euch ein Lied aus meinem eigenen Leben zu singen“, kündigte er den Titel „Hustle on down“ an, der aus seiner eigenen Feder stammt. Darin ginge es um den Abschied aus seiner Heimat. Steve Baker lebt nun seit 40 Jahren in Deutschland. Bei dem Refrain „Pack my bag“ war das Publikum aufgefordert mitzusingen.

Abi Wallenstein begeisterte das Publikum mit Titeln wie „Sunday Baby“, einem temperamentvollen Titel des Literaturnobelpreisträgers Bob Dylan, und dem rhythmisch betonten Song „Titanic“, in dem der Untergang des Dampfers beschrieben wird. Nach dem fetzigen „Shake your Boogie“ gab es eine kurze Pause, in der die Zuschauer CDs erwerben konnten. Im Anschluss waren bekannte Stücke wie „Kiss“ von Prince aus dem Jahr 1986 zu hören. Zwei Titel aus eigener Produktion von Abi Wallenstein standen auf dem Programm, die Songs „Rocking shoes“ und „True love“ brachte er zu Gehör.

Die Bestuhlung auf dem Gelände der Wassermühle in Sudweyhe war komplett gefüllt, zusätzliche Bänke und Kissen für die steinernen Stufen mussten herbeigeschafft werden, um dem Besucheransturm gerecht zu werden. Etwa 300 Gäste waren schätzungsweise auf dem Gelände. Die Musik lockte außerdem zahlreiche Spaziergänger von der Straße an, so dass zum Schluss der gesamte Rasen bis hinter die Bühne als Stehplatz genutzt wurde. Für den kleinen Hunger war ein Imbisswagen angereist, der die Besucher mit kalten Getränken und Würsten versorgte.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Lesepaten der KGS Moordeich kümmern sich um Nachwuchs

Lesepaten der KGS Moordeich kümmern sich um Nachwuchs

Rathaus-Azubi Anjelina Brinster verbringt sechs Wochen in Tralee

Rathaus-Azubi Anjelina Brinster verbringt sechs Wochen in Tralee

Rednex heizen den Bassumern ein

Rednex heizen den Bassumern ein

Kirchengemeinde Barenburg hegt Umgestaltungspläne

Kirchengemeinde Barenburg hegt Umgestaltungspläne

Kommentare