Frühjahrstrends mit Liebe und Tapas, aber ohne Störenfriede

Unternehmerinnen von „FairNet“ feiern 15-jähriges Bestehen mit Modenschau

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Die Laienmodels zeigen auf dem roten Teppich frühlingshafte Mode. 

Weyhe - Von Angelika Kratz. Wenn der Aschermittwoch auf den Valentinstag fällt und dazu noch das Unternehmerinnen-Netzwerk „FairNet“ seinen 15-jährigen Geburtstag feiert, dann muss etwas ganz Besonderes herauskommen. Alle zwei Jahre laden die bestens verknüpften 50 Unternehmerinnen aus Weyhe und umzu zu einem interessanten Vortrag ein. Hinsichtlich der besonderen Konstellation an diesem 14. Februar bekam das 9. „FairNet“-Event erstmals ein sehr frauliches Krönchen mit einer Modenschau aufgesetzt. Somit passte das Motto „Mode und Amore“ perfekt.

Dafür verwandelte sich das Forum der KGS Kirchweyhe zwar nicht in einen Catwalk wie in Paris oder New York, aber es reichte auch ein roter Teppich, um Appetit auf neue und vor allen Dingen tragbare Frühlingsoutfits zu machen. Fast alle Frauen hatten Freundinnen oder Töchter mitgebracht, denn zum nötigen Gedankenaustausch bedurfte es einer Sitznachbarin, um Spaß bei der gelegentlichen Lästerei zu haben.

Bevor die kreativen Kommentare starteten, galt es aber, Halt an der Versorgungsstation des Restaurants „RiBecca“ zu machen. Der Spritz Aperol oder das Glas Weißwein passte hervorragend zu Tapas und überbrückte –garniert mit einem Schwätzchen – kulinarisch die Wartezeit. In der ersten Reihe konnten alle Details bis hin zu den Schuhen genau betrachtet werden.

Wohlfühlabend mit der richtigen Musik

„Wer ist denn heute ohne seinen Liebsten am Valentinstag gekommen?“, fragte Organisatorin Christiane Blenski in ihrer Begrüßung. Fast alle Arme gingen hoch, und auf die sich anschließende Frage „Warum?“, gab es die einfache Antwort „weil sie stören“. Mutig zeigten sich indes die beiden „Quotenmänner“, die mit einem Extraapplaus belohnt wurden.

Koordinatorin Blenski stellte die bei der Modenschau mitwirkenden Unternehmerinnen vor. Zum einen zeigte „Iris Moden Traum“ aus Thedinghausen sowie „Paulas Welt“ aus Syke, wo es modisch langgehen kann. Zum anderen wäre die schönste Bluse viel weniger ohne den passenden Schmuck und das nötige Make-up wert. Dafür zeichneten „Victoria Schmuck“ aus Stuhr und „Personal Beauty“ aus Syke verantwortlich.

Tina Härtel und Jens Albers entführen das Publikum gesanglich in die 1950er- und 1960er-Jahre.

Dem Valentinstag war es zu verdanken, dass eine weitere Einheit für den Wohlfühlabend mit der richtigen Musik voller Liebesträume und Schwüre hinzukam. Die tollen Stimmen von Tina Härtel und Gerd Albers, die Jens Buntemeyer am Piano begleitete, ließen Frank Sinatra und James Dean lebendig werden. Der gesangliche Ausflug in die so wundervollen 1950er- und 1960er-Jahre verfehlte nicht seine Wirkung auf die zunehmend gute Laune des Publikums. Immer im Wechsel gab es als super Mischung Mode und Gesang, die Tina Härtel mit viel Spaß kommentierte.

Guter Auftritt der Laienmodels

Die Laienmodels Ines, Bettina, Angela, Claudia, Jutta und Stefan kamen aus den Reihen von „FairNet“ oder wurden „adoptiert“. Prima machten sie ihren Job ohne sichtbares Lampenfieber. Einer der „Quotenmänner“ zückte bei Stefans Gang über den roten Teppich stets sein Handy, denn offensichtlich hatten es ihm Stefans Weste und das Clubhemd angetan.

„Auch haben wollen“ war ebenso der Wunsch der Damenwelt mit einem Blick auf die neuen „Jogpants“, die mit silbernem Streifen an der Seitennaht die Gammelhose sogar bürotauglich machen. „In the heaven“ intonierten Tina Härtel und Gerd Albers passend zum allgemeinen Gefühl einer gelungenen Veranstaltung.

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