Am 4. und 5. August

Frittierte Insekten beim „Street Food“-Festival in Weyhe

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Beim „Street Food“-Festival kann definitiv die heimische Küche kalt bleiben. Für jeden Geschmack soll auch in diesem Jahr etwas dabei sein, verspricht Ines Mannott.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Mindestens 20 sogenannte Foodtrucks und Betreiber von „Street Food“-Ständen machen am ersten Augustwochenende Station auf dem Weyher Marktplatz. Ines Mannott vom Stadtmarketing der Gemeinde und Markus Pick vom Weyher Gewerbering haben den „Street Food Circus“ nach gelungener Premiere im vergangenen Jahr erneut in die Wesergemeinde lotsen können.

Wie bereits 2017 wollen die Betreiber der Stände laut Mannott „wieder ihre mit viel Liebe zubereiteten Speisen aus aller Welt präsentieren“. Am Samstag, 4. August, in der Zeit von 13 bis 22 Uhr und einen Tag später in der Zeit von 12 bis 20 Uhr wird in der guten Stube der Gemeinde gekocht, gebraten, gesmokt, geschlemmt und frittiert. „Für jeden Geschmack, von vegan bis Essen mit viel Fleisch, ist etwas dabei“, verspricht die Rathausmitarbeiterin. Was es so gibt? „Von Burgern über Pulled Pork, Süßkartoffelchips am Spieß, frittierte Schokoriegel bis zum Handbrot wird allen Besuchern eine kulinarische Weltreise geboten.“ Neu in diesem Jahr sind zum Beispiel „Much Luch Burritos und Maulburger. Maulburger sind Burger aus Maultaschen und Laugenbrötchen.

Auf einen Stand, der ebenfalls in diesem Jahr neu dabei sein wird, freut sich Markus Pick besonders, weil es dort Insekten gibt. Unter anderem können die Gäste laut Mannott frittierte Mehlwürmer ordern. Diese Speise erinnere Pick an einen Thailand-Urlaub, in dem er diese Spezialität erstmals kostete. Insekten, die für die Teilnehmer des Dschungelcamps fast immer auf dem Speiseplan stehen, sollen laut Pick „ganz gut schmecken“. Er erinnert sich an eine nussige Geschmacksnote. „Es ist eine Kopfsache, ob man zugreift“, sagt Markus Pick. Im Urlaub in Bangkok habe er nur deshalb Insekten probiert, weil der Gruppenführer gut Deutsch sprach, und die frittierte Speise wärmstens empfahl. Schließlich kaufte Pick eine ganze Tüte. Er macht den Festivalbesuchern Mut, über den eigenen Schatten zu springen und – wie er – eine Tüte zu ordern.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Am Sonntag wird laut Ines Mannott ein buntes Kinderprogramm mit Schmink-Aktion, Luftballons und Musik angeboten.

„Wir wollen mit diesem Event kein Geld verdienen, sondern Imagewerbung für die Gemeinde machen“, so Pick.

J Ursprünglich sollte das Event über drei Tage laufen, doch der Veranstalter hat es auf zwei Tage begrenzt.

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