Anmeldungen ab jetzt online

Ferienkiste in Weyhe: Freizeit im Zeichen von Schwert und Schläger

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Hoffen auf viele Anmeldungen: Ina Pundsack-Bleith (von links), Birgit Sündermann, Marcel Daum, Carsten Platt und Detlef Laabs-Wrieden.

Weyhe - Von Julia Kreykenbohm. Eine lange Schlange von der Mehrzweckhalle bis zum Parkplatz. Sobald die Türen sich öffnen, stürmen die Kinder los, um sich bei den verschiedenen Veranstaltern, die sich dort präsentieren, für eines der Angebote der Ferienkiste in Weyhe einzutragen.

Wer nicht schnell genug ist, hat Pech gehabt. Nicht sehr fair, findet Jugendpfleger Carsten Platt. Und deswegen läuft in diesem Jahr einiges anders. Kinder, die teilnehmen möchten, melden sich online an.

Der Schritt sei notwendig gewesen, denn „die Ferienkiste ist mittlerweile sehr groß“. Mit 13 Veranstaltungen ist das Angebot gestartet, nun sei man bei 74. Am Mittwochvormittag hat Platt die Software angeschaltet und bis Donnerstagvormittag bereits 120 Anmeldungen bekommen. Statt der Broschüren liegen nun in den Sparkassen die Listen der Veranstaltungen aus. Die Broschüre ist ebenfalls im Netz.

Doch nicht nur beim Procedere, auch bei den Veranstaltung gibt es viele Neuerungen. Malte Daum vom TC 71 Weyhe möchte Kinder und Jugendliche für eine Sportart begeistern, die laut seinen Worten auf der ganzen Welt rasend schnell Anhänger findet: das Padel-Tennis. 

„Es ist eine Mischung aus Squash und Tennis, bei dem der Platz von Wänden umgeben ist, an denen der Ball abprallt. Man spielt im Doppel und muss sich mit seinem Partner sehr gut verstehen, um gewinnen zu können“, schwärmt Daum. Der Schläger sei auch viel leichter als beim normalen Tennis, weil es nicht ums „harte Draufhauen“ ginge. Seit einem Jahr hat Weyhe einen eigenen Padel-Tennis-Platz.

Asiatische Kampfkunst im Angebot

Der Leiter des Bauhofes, Detlef Laabs-Wrieden, verwandelt sich für die Teilnehmer der Ferienkiste in einen Meister der asiatischen Kampfkunst. Das Pakua beinhalte unter anderem Bogenschießen, Akrobatik, Tai-Chi sowie den Umgang mit Holzschwert, Holzmessern und dem Langstock. „Man kämpft weniger gegen- als miteinander. 

Im Grunde ist es Kunst, kein Kampf. Disziplin, Konzentration, Koordination und Achtsamkeit werden gefördert“, beschreibt Laabs-Wrieden. Kinder zwischen neun und 14 Jahren können sich in dieser besonderen Sportart ausprobieren.

Birgit Sündermann vom TSV Blau-Weiß Melchiorshausen lädt die Teilnehmer der Ferienkiste auf einen Soccerplatz ein, der auch für die Sommerferien offen bleibt. Und natürlich ist der Ausflug in den Osnabrücker Zoo auch wieder im Programm. „Das ist immer schön“, sagt Sündermann. „Am beliebtesten sind die Affen und Bären, doch auch die Tierpfleger werden regelmäßig von den Kindern mit Fragen gelöchert.“

Anmelden können sich Interessierte noch bis zum 11. Juni. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann in eines der Jugendhäuser oder zu Platt ins Rathaus kommen. Ist eine Veranstaltung überlaufen, wird nach dem Losverfahren entschieden. „Kinder, die sich nur für eine Veranstaltung eingetragen haben, werden größere Chancen haben, sie auch zu bekommen“, sagt Platt. Das sei nur fair.

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