Fraktion besichtigt Regiebetrieb / Kommissarischer Leiter Dieter Jabben im Gespräch

Baubetriebshof: SPD will das Personal um zwei Stellen aufstocken

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Der kommissarische Leiter Dieter Jabben (l.) steht den SPD-Ratsmitgliedern Rede und Antwort.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Über die Arbeit des Baubetriebshofs haben sich am Montagabend Mitglieder der SPD-Fraktion informiert. Denn die Sozialdemokraten wünschen sich für den sogenannten Regiebetrieb der Gemeinde im Rahmen der Haushaltsberatungen eine Aufstockung des Personals um zwei weitere Stellen. Fraktionschef Frank Seidel begründete den Antrag damit, dass aufgrund der Personalsituation des Bauhofs die Leistungsfähigkeit trotz größter Leistungsbereitschaft an ihre natürlichen Grenzen stoße. Damit sich das öffentliche Erscheinungsbild der Gemeinde unter anderem bei Grünflächen verbessert, muss laut Seidel die Mitarbeiteranzahl vergrößert werden. Zu den Grünflächen zählt er unter anderem Park- und Spielplätze ebenso wie das sogenannte Straßenbegleitgrün und das Mühlenkampgelände.

Der kommissarische Bauhofleiter Dieter Jabben hofft auf eine Verwirklichung des Plans. Ob er auch Flüchtlinge in die Abläufe integrieren möchte, wollten weiterhin die Sozialdemokraten wissen. Jabben hätte zumindest nichts dagegen. Die Entscheidungen dazu fällt das Rathaus, merkte er an. Zur Personalstruktur nahm Dieter Jabben Stellung. Er habe sich nicht um die Neubesetzung der Leitung beworben, obwohl er seit drei Jahren diesen Posten inne hat, erklärte er. Zum Personalabbau sagte Jabben nicht viel.

Eine Grafik zu den Haushaltsberatungen für dieses Jahr verdeutlicht, dass die Anzahl der Stellen im Baubetriebshof seit dem Jahr 2002 von 30,5 auf 22 reduziert worden ist. Dies wurde durch den Einsatz moderner Technik, sowie effektiver gestalteter Arbeitsabläufe und -methoden ermöglicht, erläutert der Begleittext. „Damit war es auch möglich, die Personalaufwendungen als größten Kostenblock bis 2007 zu senken und anschließend, trotz jährlicher Tarifsteigerungen, nahezu konstant zu halten.“

Ein Gruppenbild an der Wand im Aufenthaltsraum, auf dem auch der ehemalige Bürgermeister Edmund Irmer und sein Stellvertreter Wilfried Springer zu sehen sind, dokumentiert, dass Anfang der 90er-Jahre erheblich mehr Mitarbeiter beim Bauhof beschäftigt waren. Es seien 36 gewesen, bestätigt Jabben. Doch seit der Amtszeit von Bürgermeister Reinhard Osterloh seien die Posten von Ruheständlern nicht mehr besetzt worden.

Die SPD-Mitglieder wollten außerdem wissen, ob die Mitarbeiter sich regelmäßig fortbilden? Bis auf die, die gesetzlich vorgeschrieben sind, etwa weil es um den Umgang mit Gefahrstoffen geht, würde dies nicht geschehen, sagte Jabben.

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