Forstwissenschaftler Josef Teupe ärgert sich über Müll am Weserstrand und über illegal gebaute Wege für Autos

Wildwest im Sudweyher Greifvögel-Biotop

Josef Teupe deutet auf den illegalen Weg hin, den Autofahrer nehmen, um die Schlaglochpiste zu umgehen.
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Josef Teupe deutet auf den illegalen Weg hin, den Autofahrer nehmen, um die Schlaglochpiste zu umgehen.

Weyhe - Von Sigi Schritt. An der Weser in Sudweyhe und Dreye ist die Welt noch in Ordnung: Ein seltener Seeadler kreist übers Wasser, in der Nähe des Wieltsees fliegen Turm- und Wanderfalken. Von einem Horst steigen hier ein Fischadler, dort ein Bussard und ein Rot-Milan in die Luft. Doch das Paradies, wie es der Vogelkundler und Forstwissenschaftler Josef Teupe aus Bremen nennt, ist bedroht.

Das Problem: Ein illustres Partyvolk kennt die zahlreichen abgelegenen Stellen. An der Landzunge zwischen Wieltsee und der Weser und weiter am Wasser Richtung Riede gibt es Mini-Sandstrände, die von einer ruhigen Bucht umgeben sind. Bei einem Rundgang entlang der Auen zeigt der Forstwissenschaftler die Hinterlassenschaften. Unzählige niedergebrannte Lagerfeuerstellen befinden sich in der Nähe des Ufers. Und in der Umgebung liegt jede Menge Müll. Leere Bier- und Plastikflaschen, Scherben von Schnapsflaschen, Plastikbesteck, benutzte Kondome und Verpackungsfolien türmen sich zu Haufen. Der Vogelschützer Teupe deutet bei seinem Rundgang auf Baumreihen und zeigt die Brutstätten der Greifvögel. „Die haben aus luftiger Höhe sicherlich einen guten Blick auf die ungebetenen Partygäste.“ Gegen Angler, Hundehalter und Erholungssuchende, die die Natur achten, habe er ja nichts, sagt er, doch das Partyvolk ignoriere Verkehrszeichen, Privateigentum und scheut sich auch nicht vor Sachbeschädigungen. So ist ein von der Gemeindeverwaltung gezogener Stacheldraht mit einem Bolzenschneider sauber durchtrennt. „Hinweisschilder und Verkehrszeichen bleiben dort nicht lange.“

Als „Gipfel der Dreistigkeit“ und „Wildwest“ bezeichnet er die Fahrer, die mit ihren Autos illegal einen Parallelweg zu einer Schlagloch-Piste geschaffen haben. Teupes Ärger kann Thomas Gärtner aus Bremen gut verstehen. Er ist ebenfalls regelmäßig mit seinem Hund in Wieltseenähe unterwegs, parkt jedoch am öffentlichen Weg. „Ich will meinen Kindern ein Vorbild sein“, sagt der zweifache Familienvater. Er sei selbst Angler, nehme seine leere Verpackungen stets wieder mit. Auch er findet es nicht gut, wenn Autofahrer Besitzverhältnisse ignorieren. „Die wollen mit ihren tiefergelegten Fahrzeugen keine Probleme bekommen. Doch dem Schäfer, der die Wiese gepachtet hat, fehlt das Heu“, sagt Teupe. Den Versuch, einen Schlagbaum mit einer Eisensäge zu durchtrennen, scheiterte kürzlich am Einschreiten des Vogelschützers. An einer anderen Stelle haben Unbekannte einen Graben dichtgeschüttet, um einen anderen Schlagbaum zu umgehen. „Die Gemeinde scheint machtlos zu sein“, sagt Teupe, obgleich sie sich immer wieder anstrenge, Müll zu entsorgen und Verständnis für den Naturschutz zu wecken.

Partygänger hinterlassen Müll am Biotop

An lauen Sommerabenden strömt laut Forstwissenschaftler Josef Teupe ein ignorantes Partyvolk zu den Auen, um zu feiern. © Mediengruppe Kreiszeitung / Sigi Schritt
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Der Chef des Polizeikommissariats, Johann-Dieter Oldenburg schlägt vor, in Absprache mit den Nutzern und Eigentümern der Flächen den Zugang mit Betonklötzen zu erschweren. Rüpel gibt es laut Teupe überall. So liegen der Gemeinde zahlreiche Beschwerden von Badegästen vor. Beispielhaft nennt Baudirektor Steffen Nadrowski unbeaufsichtigte Hunde, die über Badehandtücher laufen oder die ihre Geschäfte verrichten. Jüngst hätten Unbekannte sämtliche Hinweisschilder entfernt. Im Herbst wird sich die Politik mit dem Thema beschäftigen.

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