Kulinarische Weltreise Ende Juli

Food-Festival: Wenn das Essen der Star ist

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Frank Rother, Matthias Lindhorst und Ines Hansemann laden für Ende Juli zum Streetfood-Festival ein.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Galten Street-Food-Märkte bislang als Anziehungspunkte für Hipster und Blogger, die über Essen berichten, hat sich das Klientel dank reisender TV-Spitzenköche längst vergößert. Immer mehr Menschen finden an den sogenannten Food-Trucks und deren besonderen Angeboten Gefallen: Denn auf diesen Märkten ist das Essen selbst der Star.

Um auf dem Marktplatz in Kirchweyhe eine kulinarische Weltreise anzubieten, veranstaltet der Weyher Gewerbering in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung ein ganzes Festival, das am letzten Juli-Wochenende über die Bühne geht. Am Sonnabend in der Zeit von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr wird laut Ines Hansemann vom Stadtmarketing gebraten, frittiert, gesmoket und geschlemmt. Besucher erleben etwa 20 bis 25 Food-Trucks aus ganz Deutschland, die einen „Streetfood Circus“ bilden.

Um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen, arbeiten die örtlichen Verantwortlichen um Ines Hansemann von der Gemeinde und Frank Rother vom Gewerbering mit der Osnabrücker Marketing- und Eventagentur Next Choice zusammen. Gemeinsam wollen sie mit einem breiten Essens- und Getränkeangebot den Rahmen für ein Event schaffen, das gleichermaßen für Jung und Alt geeignet ist. Ein weiteres Anliegen der Veranstalter ist es, dass Image des Fast-Food-Begriffs zu verbessern. Denn mit der alten Fittenbude mit Neonbeleuchtung hat Street-Food nichts zu tun.

Es geht zwar um schnell zubereitetes Essen, aber mit guten Zutaten und hoher Qualität. Bürgermeister Andreas Bovenschulte ahnt, dass mit den Gerichten auf die Hand gleichermaßen Kalorien ordentlich mitgeliefert werden. Ein Kinderprogramm und Hintergrundmusik rundet das Programm ab, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Matthias Lindhorst.

Dass sich die Rathausmitarbeiterin Ines Hansemann aus der Sicht des Gewerberings ins Zeug legt, lobt Frank Rother sehr. „Die Gemeinde nimmt uns als Veranstalter einen ganzen Batzen an Genehmigungen ab.“

Er glaubt, dass „die Hütte voll wird. Wenn die Sonne scheint, platzt der Marktplatz aus allen Nähten. Außerdem hofft Rother, dass die Besucher auf die Angebote der vielen Geschäfte aufmerksam werden.

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