Fontänenfeld: Geschoben, nicht gestorben

Bepflanzung für die Übergangszeit

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Lothar Kattner von der Baumschule Lehmann pflanzt einen Schmetterlingsflieder.

Kirchweyhe - Ist das Projekt Fontänenfeld gestorben? Wer gestern die Bepflanzung des außer Betrieb genommenen kaputten Maskenbrunnens beobachtet hat, mag diese Gedanken ebenso gehabt haben wie jemand, der eine Auskunft des Bürgermeisters Andreas Bovenschulte am Dienstag im Bauausschuss missverstanden haben könnte. Er hatte sich dafür ausgesprochen, dass die neue Arbeitsgemeinschaft Markplatz in der nächsten Zeit das gesamte Areal in den Blick nimmt, und nicht nur „einzelne Aspekte“. Das gelte auch für das Fontänenfeld.

Am Donnerstag in der Gemeindepressekonferenz erläuterte er den Sachverhalt. Es mache keinen Sinn, übereilt ein Fontänenfeld aus dem Boden zu stampfen, ohne sich über ein Gesamtkonzept zum Thema Marktplatz Gedanken gemacht zu haben. Frühere Überlegungen des Baufachbereichs sahen eine Installation der Düsen im kommenden Frühjahr vor. Im Raum steht nun möglicherweise das Jahr 2017, in dem der Marktplatz 20 Jahre alt wird. Unterdessen läuft laut Verwaltungsspitze die Spendenaktion für das neue Wasserspiel gut, es gebe diverse Zusagen über hohe Zuwendungen.

In der Übergangszeit bis zur Installation soll der seit langem abgedeckte alte Brunnen wenigstens optisch wieder etwas hermachen. Darum haben Mitarbeiter des Bauhofs gestern die 15 Quadratmeter große Fläche mit insgsamt 400 blauen Fächerblumen, gelben Wandelröschen und rotem Elfensporn sowie Schmetterlingssträuchern bepflanzt. Als Untergrund dienen ein Mineralgemisch, Trennvlies und sandiger Oberboden.

pk/sie

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