Flutes & Percussion im Wettbewerb

„Wir wollen Niedersachsen vertreten“

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Das Kirchweyher Orchester Flutes & Percussion bereitet sich in neuer Besetzung auf den niedersächsischen Orchesterwettbewerb vor. Die Musiker studieren ein anspruchsvolles Stück ein. Morgen ist Generalprobe.

Weyhe - Die Musiker des Flötenorchesters Flutes & Percussion bereiten sich zurzeit auf einen neuen Höhepunkt vor: Die Teilnahme am niedersächsischen Orchesterwettbewerb, der alle vier Jahre organisiert wird.

Nach dem Neustart Ende 2013 haben sich die Kirchweyher in den vergangenen Wochen intensiv auf diesen anspruchsvollen Wettbewerb vorbereitet, teilen die Musiker mit. Gespielt werden dürfen nur Originalkompositionen der sogenannten Schwierigkeitsstufen 4 und 5, wobei die Mindestspieldauer bei 15 Minuten liegt. Das Zielsetzung laut Mitteilung ist klar: Im nächsten Jahr möchten die Kirchweyher „das Land Niedersachsen beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm vertreten. Und dazu müssen wir eine Spitzenleistung hinlegen“, so Ensemblemitglied Ulf Kehlenbeck.

Ort der Wahrheit wird am Sonntag, 5. Juli, die Aula der Realschule in Rotenburg sein. Hier wird um 12 Uhr eine Jury die Vorträge der Musiker um Dirigent Marc Horstmann bewerten. Zum vierten Mal in Folge beteiligt sich Flutes & Percussion an der vom Landesmusikrat Niedersachsen ausgerichteten Veranstaltung. Trotzdem steigt die Nervosität bei den Orchestermitgliedern, denn sie nehmen erstmals an einem Orchester-Wettbewerb in der neuen Besetzung teil. Eine Pikkoloflöte und eine Kontrabassflöte setzen dabei neue Akzente zwischen Konzert-, Alt- und Bassquerflöten, kündigt Kehlenbeck an.

Nicht fehlen dürfen auch die Stabspiele wie Marimbafon, Vibrafon, Xylofon und Glockenspiel, so Kehlenbeck. Gewürzt wird der Klang dann noch durch jede Menge Schlagzeug, Kongas, und sogar eine Shekere ist dabei.

„Anfangs wollten wir die Teilnahme nicht wagen, da es kaum geeignetes Notenmaterial für uns gab. In der Regel war es keine Originalkomposition oder das Notenwerk genügte nicht der geforderten Schwierigkeitsstufe“, erklärt Kehlenbeck. Marc Horstmann und sein Dozententeam machten aber das fast Unmögliche möglich. Ihnen gelang es, ein Musikwerk der Kategorie 5 mit den Musikern aufführungsreif einzustudieren.

In der morgigen Generalprobe in der Grundschule werden zum ersten Mal alle Musiker zusammenspielen und die beiden Werke abschließend einstudieren.

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