Oktoberfest in Melchiorshausen

Feuerwehr muss beim Anstich des Bierfasses helfen

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Bürgermeister Andreas Bovenschulte verstärkt die Band.

Melchiorshausen - Von Heiner Büntemeyer. Landauf, landab werden gegenwärtig Oktoberfeste oder „Wiesn“ gefeiert, im Nordkreis hat das Melchiorshauser Oktoberfest die längste Tradition. Schon vor mehreren Jahren war die Schützenhalle in den Fuhren der Schauplatz dieser Feste, bei denen die ersten Gäste bereits mit Filzhüten, Krachledernen und Dirndl erschienen.

Was damals noch recht exotisch wirkte, fiel am Samstag schon in die Kategorie „normal“. Die Herren trugen Lederhose, kariertes Hemd und Wadenschoner, die Madln erschienen mit geflochtenem Zopf und im Dirndl. Wer in Jeans oder einem anderen Freizeitlook auflief, zählte da schon zu den Exoten.

Zum Auftakt sollte Weyhes Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte das Bierfass anstechen. Er habe dabei eine spezielle Technik angewendet, berichtete der Verwaltungschef später. Doch dafür erwies sich der Stopfen im Bierfass als zu stabil. Erst als der stellvertretende Ortsbrandmeister Tobias Krüger den Hammer übernahm, schäumte das Bier aus dem Zapfhahn. „Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer“, kommentierte später Feuerwehrmann Jürgen Klatte diese Aktion.

Auch sonst hatten die Besucher in der ausverkauften Schützenhalle ihren Heidenspaß an dem Oktoberfest. Dafür sorgte vor allem das 44 Musikanten starke Blasorchester, das sich mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte an der Gitarre verstärkt hatte.

Standesgemäß haben sich diese Besucherinnen ihre Dirndls angezogen. - Foto: Husmann

Unter Leitung von Martin Howie wurde es eine tolle Party mit „bayerischer Klassik“, Traditionellem aus Böhmen, mit Après-Ski-Songs sowie Schlagern, Walzern und Polkas.

Für den jungen Dirigenten aus Neuseeland war das Oktoberfest nach eigener Aussage „ein Abenteuer“. So etwas hatte er bisher noch nie erlebt, und eine Lederhose hatte er auch noch nie getragen. Bis in den frühen Morgen wurde gefeiert.

Nur die „Drumbata“-Gruppe des Turn- und Sportvereins (TSV) Melchiorshausen gönnte den Musikern eine Verschnaufpause, die sie mit ihren rhythmischen „Drums Alive“ unter Leitung von Birgit Sündermann überbrückten.

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