Zweitägiger Leester Weihnachtsmarkt 

Festliches Ambiente vor der Marienkirche

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Carolin und Finja, Mitglieder des Jugendrotkreuzes, verkaufen Lose und bitten Gäste ins DRK-Zelt. Dort gibt es Kuchen und Suppe.

Leeste - Von Heiner Büntemeyer. Trotz einer nachbarschaftlichen Baustelle hat der Leester Weihnachtsmarkt wieder ein festliches Ambiente. Dieser Ansicht ist der Vorsitzende der Leester Werbegemeinschaft (WG), Carsten Hauch.

Der WG-Vorsitzende bedankte sich bei allen, die diesen Markt mit organisiert haben, aber zuallererst bei Marktmeister Michael Quitteck sowie bei der Familie Wrede aus Dreye, die den gleichmäßig gewachsenen Tannenbaum zur Verfügung gestellt hatte. Kinder der Kindertagesstätten Leeste und Sudweyhe sowie der Grundschule Leeste hatten den Baum in den unteren Etagen geschmückt. Lediglich die Lichterkette reichte bis in die Spitze, und die schaltete der Verwaltungschef Andreas Bovenschulte am Sonnabend ein. „Es gibt für einen Bürgermeister kaum etwas Schöneres, als einen Weihnachtsmarkt zu eröffnen“, erklärte er und fügte hinzu, dass diese kuschelige Atmosphäre sicher noch intensiver werde, wenn 2019 alle neun Gebäude rings um den Festplatz errichtet sind. „Das wird ein wunderbares Ereignis“, versprach er.

Die ersten Besucher waren schon lange vor der offiziellen Eröffnung über den Marktplatz geschlendert, hatten sich beim Schützenverein schon Appetit geholt, dessen Mitglieder zwölf Zentner Kartoffeln zu Pufferteig verarbeitet hatten. Kinder rannten um den Baum und zeigten den Eltern ihre selbstgefertigte Dekoration.

Carolin und Finja, Mitglieder des Jugendrotkreuzes, verkaufen Lose und bitten Gäste ins DRK-Zelt. Dort gibt es Kuchen und Suppe.

Irene Kutschbauch aus Bramstedt hatte auch schon die ersten Socken und andere warme Stricksachen verkauft, denn es war sehr kalt. Aber selbst während des Marktes sorgte sie in ihrem ohnehin schon gut sortierten Stand strickend für Nachschub und zeigte auf Wunsch auch ihren linken Zeigefinger, auf dem das Strickgarn seine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte.

Nebenan freute sich Klaus Wischmann aus Varrel über den Werder-Sieg. Nicht nur, weil er Fan des Bundesligisten ist, sondern auch, weil sich seine Futterhäuschen und Vogelhäuser in den Werder-Farben und mit dem Werder-Logo dadurch besser veräußern. Die Delme-Werkstätten verkauften dekorative, in der Werkstatt am Weidufer entstandene kleine Kunstwerke, aber auch Nützliches wie ganz neu konzipierte Gartenfackeln aus Pappröhren, die auch mit Kerzenresten gefüttert werden können.

Leester Weihnachtsmarkt 2017

Leester Weihnachtsmarkt 2017 - #Leeste

Im Gemeindesaal hatte der Handarbeitskreis der Kirchengemeinde Häkeldecken und viel selbst Gestricktes im Angebot und die „Teamer“ luden in der Garage zum Kerzenziehen ein.

Gegen Abend wurde es bei einbrechender Dunkelheit richtig festlich auf dem Markt, vor und in der Kirche. Dort bewunderten die Besucher die wunderschönen Pyramiden und Schwibbögen von Holger Lenk, und dort schenkte der Marienkirchen-Förderverein auch wieder Glockenwein und Glühwein aus, während der Weihnachtsmann in diesem Jahr von seinem Christkind begleitet über den Markt bummelte und viele kleine Geschenke für die Kinder aus dem Sack holte.

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