Fest steigt aber erst im Herbst

Schützen zeigen Arbeitseifer

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Sie gehören zum „harten Kern“ des Bautrupps bei den Umbauarbeiten an der Kirchweyher Schützenhalle (v.l.): Michael Moritz, Peter Schiebahn, Heiner Rippe, Friedhelm Rathkamp und Kurt Burhop.

Kirchweyhe - Von Heiner Büntemeyer. Das Jahr 2015 wird als ein ganz besonderes in die Annalen des Schützenvereins Kirchweyhe eingehen. Die Mitglieder haben die Weichen für die Zukunft gestellt, und es zeigt sich, dass die Schützen durchaus bereit sind, sich für die Gemeinschaft zu engagieren.

Rückblende: Nachdem im Dezember 2008 im Vereinslokal Dörgeloh der Zapfhahn für immer zugedreht worden war, schwebte einige Zeit Ungewissheit über dem Schützenverein, denn er war nicht nur vertraglich an sein Vereinslokal gebunden, sondern auch baulich.

Nach Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer und Bauträger gelang es dem Schützenvorstand mit Herbert Jung an der Spitze, das Grundstück zu sichern, auf dem die Schützenhalle stand. Durch den Abriss des ehemaligen Gasthauses wurden aber die Zufahrt zur Halle und die Versorgungsleitungen unterbrochen.

Jetzt mussten die Mitglieder beweisen, dass sie sich mit ihrem Verein identifizieren, und sie packten zu: Regelmäßig beteiligten sich sonnabends zwischen acht und 15 Mitglieder am Arbeitsdienst. Der Bauausschuss mit Peter Schiebahn, Friedhelm Rathkamp, Alfred Böttcher, Heiner Rippe und Hartmut Meyer wurde bei den erforderlichen Maurer-, Klempner-, Pflaster- und Elektroarbeiten vorbildlich unterstützt.

„Wir sind gut vorangekommen“, zog der Vorsitzende Herbert Jung kürzlich eine Zwischenbilanz. Seit Baubeginn ist die Schützenhalle nur noch über den „Wischweg“ zu erreichen.

Der Parkplatz ist weitgehend gepflastert, die Mauern sind verklinkert, aber die Versorgungs- und Heizungsleitungen müssen noch verlegt werden. Es wartet also noch viel Arbeit auf die Mitglieder. Doch es ist absehbar, dass der Verein sein gestecktes Ziel am Jahresende erreichen wird.

Finanziell liegt der Verein im Plan: 15000 Euro Kosten hatte man eingeplant, 12000 Euro wurden inzwischen verbaut. „Und mit dem Rest kommen wir hin“, bilanziert Herbert Jung zuversichtlich, zumal Schatzmeister Jürgen Hahn eine große Spendenbereitschaft registriert und hofft, dass diese noch nicht nachlässt. Daher gönnt sich der Verein jetzt eine Feier: Die Schützen wollen ihr Schützenfest erst im Herbst veranstalten, doch aber am Sonnabend, 1. August, bringen die Mitglieder ihrer Damenkönigin Petra Lübben und ihrem Schützenkönig Aron Rathkamp zunächst die Schützenscheiben.

Anschließend folgt ein gemeinsamer Rundgang durch die Schützenhalle, die dann zwar noch Baustelle ist, aber schon ein kleine Feier zulässt. Ab 17 Uhr wird sogar schon wieder geschossen. Bei diesem ersten Wettbewerb in der renovierten Halle geht es um nichts Geringeres als um die Königswürde 2015.

Die Namen der neuen Majestäten werden allerdings erst beim Schützenfest im Herbst bekanntgegeben. Dann erfolgen auch erst die Schießwettbewerbe um die Firmen- und Vereinspokale.

Am Sonnabend endet die Feier mit einem gemeinsamen Essen.

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