Gratis-Konzerte auf neuer Trafo-Bühne

Es fehlt noch der Licht-Check

Marvin (rechts) hilft Till Wörner, im Jugendhaus Trafo eine Traverse zu positionieren. Sie soll in wenigen Tagen die Scheinwerfer der Licht-Anlage tragen. - Foto: Ehlers

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Handwerker müssen noch ein paar Scheinwerfer installieren, dann ist die neue Bühne im Jugendhaus Trafo komplett ausgestattet. Den ersten Soundcheck hat sie bereits bestanden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, sagen Mariam Behtouei-Rostampour und Till Wörner. Die beiden Sozialpädagogen möchten die neue Errungenschaft des Hauses gebührend mit einem Konzert feiern.

Unter dem Motto „Jugendhaus Trafo – Live on Stage Volume 001“ treten am Sonnabend, 8. Oktober, drei Bands aus der Region auf: „Simply Not“ aus Weyhe, „Lenna“ aus Stuhr sowie „Friday Flashback“ aus Nienburg.

Gäste können unter anderem die Gruppe „Lenna“ aus Stuhr erleben. - Foto: Stefan Gerding

„Wir rechnen mit etwa 80 Gästen“, sagt Till Wörner. Das Musikprogramm ist unterschiedlich, so dass viele Geschmäcker bedient werden. Die Stuhrer Band rechnet sich nach eigenen Angaben dem deutschsprachigen „Power-Pop“ zu und kombiniert eingängige rockige Riffs und Melodien mit intelligenten Texten. Der Bandname entstand als Wortspiel mit dem Namen der Sängerin Alenna in Verbindung zur historisch-kulturellen Ableitung des Begriffes der Löwenstärke, schreiben die Musiker auf ihrer Homepage. Sie verfolgen das Ziel, mitreißende Eigenkompositionen auf die Bühne zu bringen, gewannen mehrere Wettbewerbe und traten unter anderem auf der Breminale auf.

„Simply Not“ ist eine Band um die ehemalige Kulturamtsmitarbeiterin Antonia Kaluza, wie Wörner mitteilt. Die jungen Musiker hatten ihren ersten Auftritt im Rahmen des Open-Stage-Projekts und kehren jetzt erneut an diesen Platz zurück. Damals spielten sie noch ohne Namen. Der ist nun gefunden, und lässt laut einer Ankündigung eine Mischung aus eigenen und gecoverten Rock-Pop-Songs erwarten.

Die Nienburger Formation „Friday Flashback“ bewege sich zwischen Pop- und Skatepunk. „Das ist Krach, melodisch und schnell“, erklärt Wörner. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Im Dezember ist der nächste Musikabend vorgesehen, kündigen die Sozialpädagogen an. Weitere werden folgen, versprechen sie. Bands können sich melden. Ob Musiker grundsätzlich die Bühne in betriebsfreien Zeiten als Probenraum nutzen können, müsse noch besprochen werden.

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