Fahrbahnbelag der B6 muss erneuert werden

Vor und in Osterferien drohen Behinderungen

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Die Bundesstraßé 6 wird ab Mitte März einspurig gesperrt.

Weyhe - Von Philipp Köster. Straßenschäden? Die kürzlich entlang der Bundesstraße 6 aufgestellten Schilder zwischen Erichshof und Melchiorshausen können dort sicher nur versehentlich stehen, mag mancher Autofahrer denken. Der Belag ist doch noch keine acht Jahre alt. Aber es stimmt: Die Fahrbahn muss erneuert werden.

„Die Straße ist nicht so geworden, wie wir uns das alle gewünscht hätten“, sagt Andine Sieling von der zuständigen Straßenmeisterei Bruchhausen-Vilsen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Damit umschreibt sie die Tatsache, dass der im November 2008 hergestellte Belag „schon länger kaputt“ ist. „Wir müssen die Deck- und die Binderschicht austauschen – zwölf Zentimeter raus, zwölf Zentimeter rein.“ Womöglich sei das verwendete Mischgut seinerzeit nicht so gut gewesen, vermutet die Fachfrau.

Schon seit einiger Zeit hätten sich die Anwohner über den Lärm beschwert, den die Schäden im Belag verursachen. Risse und Löcher machten, dass die 15000 Fahrzeuge, darunter viele Laster, über die Piste rumpelten. „Wir konnten diese Schäden nicht mehr beseitigen.“

Darum muss nun die gründliche Sanierung her. Los geht es Andine Sieling zufolge vor den Osterferien, und zwar am Montag, 14. März. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag, 8. April, dauern.

Die Erneuerung erfolgt in zwei Phasen. Zunächst wird der Belag in Melchiorshausen und Angelse ausgetauscht, konkret von der Waldkaterkreuzung bis kurz hinter die Angelser Kreuzung zur Bundesstraße 322 hin. „Die Anlieger können ihr Ziel aber erreichen“, beruhigt Sieling Kunden der Verbrauchermärkte.

Im Anschluss nimmt sich die Baufirma den Abschnitt bis zum Beginn der Umgehungsstraße vor. „In Richtung Bremen kann man immer fahren“, betont die Leiterin der Straßenmeisterei, das bedeutet entweder auf der rechten oder der linken Fahrbahn.

In Richtung Syke soll der Verkehr über die B51 sowie die Kreisstraßen 113 und 116 zum Waldkater ausweichen, also über Neukrug und Ristedt. Man muss aber kein Prophet sein, um zu erwarten, dass ein Großteil von Bremen kommend schon die Ausfahrt Leeste der Brinkumer Umgehung wählt, um über Leeste zum Waldkater zu gelangen. Behinderungen dürften also trotz Osterferien programmiert sein.

Da es sich um Gewährleistungsarbeiten handelt, „trägt einen Großteil die Baufirma, einen kleinen Teil übernehmen wir“, sagt Andine Sieling. Dem Vernehmen nach wird im Verhältnis 80 zu 20 abgerechnet, über die veranschlagte Kostenhöhe verlautete bislang nichts. In jedem Fall „hoffen wir, dass es gut wird und für die Anwohner leiser“.

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