Doris Salomé folgt auf Erika Janke

Fachbereich Bau mit einer Doppelspitze

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Doris Salomé an ihrem Arbeitsplatz im Weyher Rathaus. Sie pendelt zwischen Bruchhausen-Vilsen und der Wesergemeinde. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Seit Monatsbeginn hat die Rathausverwaltung in Leeste eine Doppelspitze im Fachbereich Bau und Liegenschaften. Erika Janke steht Doris Salomé für eine gründliche Einarbeitung zur Seite, so Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Elf Krippen- und Kindergärten gehören ebenso zum Bestand wie Bahnhöfe, Feuerwehrgerätehäuser, das Rathaus, ein Freibad, Grundschulen und die beiden Kooperativen Gesamtschulen in Leeste und Kirchweyhe. Außerdem ist die Gemeindeverwaltung in Sachen Vermietungen ebenfalls eine Größe, weil unter anderem rund 160 Mietwohnungen in mehr als 100 Gebäuden verwaltet werden.

Künftig wird sich Salomé auch um die 250 Streckenkilometer Gemeindestraßen kümmern, um ein weiteres Beispiel zu nennen.

Salomé hat laut Bovenschulte den mit Abstand „besten Eindruck“ gemacht. Die neue Stelleninhaberin habe in der Samtgemeinde Mittelweser, einer viel kleineren Gemeinde als Weyhe, als Vertreterin des Bürgermeisters gearbeitet. Sie habe den Zusammenschluss der Kommunen Stolzenau und Landesbergen mitbegleitet.

Aufgewachsen ist sie aber nicht im Kreis Nienburg, sondern im nördlichen Teil des Kreises Osnabrück. Dort hatte Salomé, geboren 1965 in Ankum (Bersenbrück), nach dem Abitur im Alter von 19 Jahren ihre Ausbildung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst bei der Bezirksregierung Weser-Ems in Oldenburg begonnen und war in den Außenstellen Osnabrück und Aurich tätig.

Aussiedler auf die Bundesländer verteilt

Anschließend wechselte sie zum Amt für Agrarstruktur nach Sulingen, dem heutigen Amt für Landentwicklung. Danach war sie ein Jahr in der Bundesverwaltung in Bramsche tätig. Ihre Aufgabe: Aussiedler auf die Bundesländer zu verteilen.

1990 führte ihr Weg ins Rathaus Stolzenau: Seit 1992 leitete sie dort durchgehend das Bauamt. Die dreifache Mutter wurde zudem 2002 Vertreterin des Bürgermeisters und fungierte zusätzlich als Kämmerin. 2006 hatte sie sich um das Amt der Bürgermeisterin in der Gemeinde mit 7 700 Einwohnern beworben und unterlag dem Amtsinhaber in einer Stichwahl.

Für sie war jetzt die Zeit reif, sich beruflich neu zu orientieren. Die ersten Tage in Weyhe habe sie als „sehr angenehm“ empfunden. Die 52-Jährige wohnt jetzt in Bruchhausen-Vilsen.

In den nächsten Tagen will sie weitere Gebäude der Gemeinde besichtigen, kündigte sie an.

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