Ex-Werder-Boss Jürgen L. Born lädt Weyher KGS-Austausschüler zum Grünkohlessen ein

Neugierig auf die Kassler-Zubereitung

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Jürgen L. Born (l.) hat die KGS-Austausschüler aus Uruguay, Agustina Carriquiry (2.v.l.) und Sofia Saintagne (3.v.l.), zum Grünkohlessen eingeladen. Aus Hamburg reiste die Generalkonsulin Maria Elizabeth Bogosian (3. v.l.) mit ihrer Familie an.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Die Kirchweyher KGS-Austausschüler Agustina Carriquiry und Sofia Saintagne haben kürzlich ein besonderes Abendessen erlebt. Die beiden Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren aus Uruguay hatten eine Einladung zum Grünkohlessen in Grothenns Gasthaus (Arbergen) erhalten und durften ihre Gastgeschwister, -eltern sowie ihre Lehrerin Alexandra Deberding mitbringen.

Grünkohl und Pinkel satt lautete die Devise von Jürgen L. Born. Die jungen Gäste griffen beherzt zu.

Die Einladung hatte der ehemalige Ex-Boss von Werder Bremen (1999 bis 2009), Jürgen L. Born (75), ausgesprochen. Der Honorarkonsul des südamerikanischen Landes hatte unter anderem ebenso die Generalkonsulin Maria Elizabeth Bogosian sowie drei Spanisch sprechende Kicker gebeten, die Tischgesellschaft zu vergrößern.Jürgen L. Born ist durch einen Artikel dieser Zeitung auf die Mädchen aufmerksam geworden. Er kennt außerdem ihre Schule gut und schwelgte in Erinnerungen: Denn auch seine Kinder waren einst in jener Bildungsstätte, die Agustina Carriquiry und Sofia Saintagne besuchen.

Der Honorarkonsul berichtete von seinem mehrjährigen Aufenthalt in Südamerika. Er war als Diplom-Kaufmann viele Jahre lang im Dienst der Deutschen Bank Vorsitzender der Niederlassungen in Paraguay, Uruguay und Brasilien und lebte unter anderem zwischen 1986 und 1994 in Montevideo. „Wir essen dort viel Fleisch“, sagten die Mädchen. Deshalb waren sie neugierig auf die Kassler-Zubereitung und die Mettenden. Das Essen hat ihnen jedenfalls geschmeckt, sagten die Jugendlichen. Sie werden auch diese positiven Erfahrungen ihrem Bericht hinzufügen, sagten sie. Die Schüler aus Montevideo waren beispielsweise mehrfach nach Bremen gefahren und hatten Ausflüge in die Region unternommen.

In der Hauptstadt Berlin nahmen sie an einem Kulturprogramm teil. Sie informierten sich dort über das politische System der Bundesrepublik und besichtigten den Reichstag.

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