Erika Christmann und Dieter Helms geben Ausflugtipps

Erkundung der Eisenbahngeschichte und Touren mit dem Wassertaxi

Erika Christmann und Dieter Helms weisen auf das reichhaltige Angebot an Prospekten hin, die zahlreiche Ausflüge und Touren thematisieren. - Foto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Um kleinere oder größere Ausflüge zu unternehmen, kommt gerade die Sommerzeit sehr gelegen. Das Angebot in der Wesergemeinde sei so reichhaltig, dass Urlauber sogar mehrere Tage in Weyhe verbringen könnten, ohne dass es ihnen an Abwechslung mangelt.

Diese Ansicht vertreten Wirtschaftsförderer Dieter Helms und Gästeführerin Erika Christmann. Das Rathaus hat zahlreiche kostenlos erhältliche Prospekte in seinen Auslagen, die verschiedene Touren und Ziele vorschlagen.

Innerhalb der Gemeindegrenzen können Einheimische wie Gäste demnach bei einer Radtour, deren Gesamtlänge 33 Kilometer beträgt, eine abwechslungsreiche Landschaft erleben. An dieser ausgeschildeten Weyher Tour befinden sich – verteilt auf neun Ortsteile – einige Sehenswürdigkeiten. Christmann nennt Beispiele: die Felcianus-Kirche in Kirchweyhe, die historische Wassermühle mit dem Mühlenmuseum in Sudweyhe sowie der Fachwerkspieker in Lahausen. Ebenfalls für einen Wanderausflug bietet sich der Jakobsweg-Pilgerabschnitt an, der über Bremen durch Weyhe und weiter nach Barrien verläuft. „Eine Rundtour ist nur 15 Kilometer lang“, so Christmann. Zum Spazierengehen und Staunen verführt auch der Baum- und Naturlehrpfad am Bötters Moor. Am Westufer des Schlatts befindet sich ein Steg, vom dem aus das Gewässer sehr gut einsehbar ist.

Nicht nur Eisenbahnfreunden empfehlen Christmann und Helms einen Blick in den Führerstand der Dampflok zu werfen, die in der Nähe des Bahnhofs Kirchweyhe ruht. Das Thema Eisenbahn sei schließlich tief in der Gemeindegeschichte verankert. Deshalb könnte sich auch eine spezielle Entdeckungstour mit dem Rad lohnen, die die Geschichte um das dampfende Ross wieder lebendig erscheinen lässt. Wer nicht nur schauen möchte, der kann laut Christmann eine Fahrt mit der Museumseisenbahn erleben. Da die Strecke von Leeste nach Bremen gesperrt ist, können Ausflügler mit dem Pingelheini immerhin noch nach Thedinghausen aufbrechen. Christmann schlägt vor, einen Spaziergang zum Erbhof zu unternehmen und empfiehlt ein neues Restaurant samt Café. Wer Richtung Werder weiterläuft, gelangt zu einer Straußenfarm.

Ein Geheimtipp seien die Grillfahrten der „Flotte Weser“ längst nicht mehr. „Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit“, so Helms. Die Motorschiffe legen sowohl in diesem als auch im nächsten Monat im Dreyer Hafen ab und steuern Bremen und in der Gegenrichtung Verden an. Nach einem zweistündigen Aufenthalt geht es zurück.

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