Erfolgreicher erster Spieleabend mit 50 Teilnehmern: Fortsetzung folgt

Frisch von der Messe auf den Tisch im KGS-Forum

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Mit der Idee eines öffentlichen Spieleabends hat Peter Gesell (links stehend) einen Nerv getroffen: Das Forum war gut gefüllt.

Weyhe - Von Heiner Büntemeyer. Zum Spieleabend im kleinen Forum der KGS Leeste hatten sich bei Peter Gesell etwa 25 Teilnehmer angemeldet. Um so überraschter war er, dass er zur Premiere am Mittwochabend fast 50 Frauen und Männer begrüßen konnte.

Ihnen hatten er und seine Familie zahlreiche Gesellschaftsspiele mitgebracht, aus denen die Teilnehmer wählen konnten. Es handelte sich dabei um eine Auswahl aus dem Fundus der Familie Gesell, denn Miriam und Peter beschäftigen sich regelmäßig mit ihren vier Kindern damit, die daher an diesem Abend als „Berater“ den Gästen die verschiedenen Regelwerke erklären konnten.

Einige Teilnehmer waren sehr erfahren, die auch mehrere der angebotenen Spiele kannten. Andere standen ziemlich ratlos vor dem Stapel und setzten sich dann an Tische, an denen noch Plätze frei waren. Einige Gäste baten auch den Organisator um Rat. Gunda Kiewitt aus Kirchweyhe wollte zum Beispiel einen Tipp bekommen, weil sie gemeinsam mit ihren Enkeln eine schöne Zeit verbringen möchte. Sie fand Platz an dem Tisch, an dem „6 nimmt“ ausprobiert wurde, das bei Kennern allgemein als „Hornochsenspiel“ bezeichnet wird.

Skatkarten lagen ebenfalls bereit. Eine Frauhatte die Karten an sich genommen, suchte aber keine Skatbrüder oder -schwestern, sondern Mitspieler bei ihrem Lieblingszeitvertreib „Black Lady“. Das kannte selbst der erfahrene Peter Gesell noch nicht. Aber das Gelächter in dieser Runde zeigte ihm, dass es den vier Mitstreiterinnen gefiel.

Bei Nicole Krüger klingelte plötzlich das Telefon. Ihr Sohn berichtete, er sei gerade erst nach Haus gekommen und wollte wissen, ob sie jemanden gefunden hätte. Er brauchte jetzt wirklich nicht mehr zu kommen, antwortete sie. Zu diesem Zeitpunkt waren elf Tische jeweils mit mindestens vier Personen besetzt. Sie probierten beispielsweise „Seven Wonders“, „Zug um Zug“, „Siedler von Catan“ oder „Kugelfuhr“ aus, ein in Süddeutschland von Familie Gesell entdecktes Spiel, das dem bekannten „Mensch ärgere dich nicht“ ähnelt. Bei diesem werden die Würfel durch Karten mit Sonderfunktionen ersetzt. Dabei kommen „Blockiersteine“ zum Einsatz, so dass Figuren auch rückwärts gezogen werden. „Dabei kann man sich wirklich ärgern“, berichtete ein Akteur. Unter den Teilnehmern herrschte eine lockere Atmosphäre, die meisten duzten sich sofort, man freute sich über jeden gelungenen Zug, und niemand rastete aus, weil er verloren hatte.

Rainer Habekost aus Riede erschien etwas später, aber er hatte noch einen Karton mitgebracht, die er der Runde schenken wollte. Darunter befand sich mit „Isle of Skye“ auch ein brandneues Gesellschaftsspiel, das er vor wenigen Tagen bei einer Messe in Dortmund erworben hatte und das er an diesem Abend mit den Weyhern ausprobieren wollte. Nach diesem Auftakt mit vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer werden weitere Abende folgen. An jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat treffen sich die Teilnehmer zwischen 18.30 und 22 Uhr im kleinen KGS-Forum. Da für die Raumnutzung Geld bezahlt werden muss, entrichtet jeder Teilnehmer pro Abend einen Euro Gebühr. Angesichts des großen Kartonstapels thematisierte Miriam Gesell frühzeitig den Rücktransport und äußerte den Wunsch nach einem Aufbewahrungsort in der KGS, in dem diese Behälter bis zum nächsten Treffen lagern können.

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