Elisabeth Haupt beendet ihre Tätigkeit als Übungsleiterin

Abschied von einer „Ehrenamtlichen der ersten Stunde“

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Die Weggefährten verabschieden sich von der langjährigen Herzsport-Übungsleiterin Elisabeth Haupt.

Sudweyhe - Von Heiner Büntemeyer. Nach mehr als 24 Jahren hat Edeltraut Haupt jetzt ihre Tätigkeit als Übungsleiterin in der ambulanten Herzgruppe des TuS Sudweyhe beendet.

Auf eindrucksvolle Weise verabschiedeten sich die Mitglieder von ihrer langjährigen Übungsleiterin: Sie schalteten die Beleuchtung in der Halle aus und schwenkten zu dem Lied „Auf Wiedersehn“ ihre mitgebrachten Taschenlampen. Zuvor hatte Haupt noch eine letzte Übungsstunde gegeben, dann war Schluss. Die Sprecher der verschiedenen Gruppen, Helga Suhling, Ingrid Behrens, Ursel Bischoff, Astrid Majewsky und Herbert Gaiser, sowie Elisabeth Horst im Namen der Übungsleiter im TuS und Thomas Wichmann für die in der Koronargruppe engagierten Ärzte überreichten Haupt Geschenke und bedankten sich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und ihr außergewöhnliches Engagement. „Wir werden dich sehr vermissen – und du uns vielleicht auch“, sagte Helga Suhling. Ingrid Behrens lobte ihr Unterhaltungstalent und dankte für die vielen unvergesslichen Aktivitäten mit den Gruppen über den Rahmen der Sportstunden hinaus.

Der ehemalige Vereinsvorsitzende Heinz-Wilhelm Clausen bedauerte die Entscheidung Edeltraut Haupts, ihre Tätigkeit im TuS zu beenden. Aber er respektiere sie, fügte er hinzu. Haupt sei eine kompetente, absolut zuverlässige und durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen bestens vorbereitete Übungsleiterin gewesen.

Als besondere „Steckenpferde“ bezeichnete Clausen die unendliche Zahl von kleinen Spielen, Rätseln und Denkaufgaben sowie ihre kreativen Bastelüberraschungen. Dadurch habe sie das „Gesundheitssportanliegen Körper und Geist als ganzheitliche Aufgabe“ geschult und bereichert. „Du bist eine Ehrenamtliche der alten Schule“, erklärte Clausen, nachdem er die verschiedenen Auszeichnungen und Ehrungen verlesen hatte, die Edeltraut Haupt erhalten hat, seitdem sie 1971 im TSV Bramstedt mit der Übungsleitertätigkeit begann.

Sie war zehn Jahre lang Jugendwartin im Turnkreis Diepholz, gehört seit 1992 dem Turnkreis-Vorstand an und organisierte zahlreiche Kreisturnschauen.

Schon 1982 wurde sie, damals noch von Ministerpräsident Ernst Albrecht, als „Bürger in Niedersachsen“ ausgezeichnet, erhielt die Ehrennadel und den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes sowie die goldene Verdienstnadel des Kreissportbundes.

Edeltraut Haupt freute sich über die guten Wünsche und Geschenke. „Der Abschied fällt mir nicht leicht“, erklärte sie, aber in „ein Loch“ werde sie hoffentlich nicht fallen. Zunächst jedoch freut sie sich auf den sogenannten Neujahrsempfang, den sie schon seit 15 Jahren mit ihren Herzgruppen in Bramstedt organisiert.

Dass sie ihre Übungsleitertätigkeit im TuS Sudweyhe nach mehr als 24 Jahren, also kurz vor der „Silberhochzeit“ aufgibt, erklärt sie mit Schulterproblemen. „Ich kann daher nicht mehr alle Übungen vormachen, aber das war immer mein Anspruch an mich“, verriet sie später in einem Gespräch.

Ihre Übungsleitertätigkeit in der Seniorengruppe des TSV Bramstedt wird sie dagegen fortsetzen. Daher hat sie auch ihre Übungsleiterlizenz noch einmal verlängert. Und sie hat Heinz-Wilhelm Clausen auch versprochen einzuspringen, falls einmal ein Übungsleiter ausfallen sollte.

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