Erfahrene Sportler coachen Anfänger

Weyher Lauftreff feiert 40-jähriges Bestehen

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Die Mitglieder des Weyher Lauftreffs.

Weyhe - Die Mitglieder des Weyher Lauftreffs haben am Sonnabend den 40. Geburtstag ihrer Organisation gefeiert. Und wie haben sie gefeiert? Na klar, sie drehten eine Runde: Mehr als 30 Läuferinnen und Läufer gingen am Kabelweg an den Start. Dort begrüßte sie der Mediziner Uli Kuhlmann, ein Klassenkamerad des Organisationsgründers Hans-Heinrich Reinecke. Kuhlmann hatte bei einem Klassentreffen Geld für den Lauftreff und speziell für die Organisation der Cross-Läufe gesammelt.

Beim Etappenziel Freibad stieß die Gruppe auf die vergangenen vier Jahrzehnte an. Außerdem blickten die Teilnehmer zurück: Es war der Sportleiter und Pressewart des ETSV Kirchweyhe, Hans-Heinrich Reinecke, der 1970 den ersten „Ellernbruch“-Crosslauf organisiert und daraus in den folgenden Jahren mit dem „Waldkater-Crosslauf“, dem „Sandberg-Crosslauf“ in Barrien und dem „Friedeholz-Country-Cross“ in Syke eine Crosslaufserie ins Leben gerufen hatte. 1978 gründete er den „Weyher Lauftreff“. 

Damals ging Reinecke, den alle „Fuchsi“ nannten, neue Wege, denn er richtete diesen Lauftreff“ für Leute ein, die keine Lust hatten, allein unterwegs zu sein und sich auch keinem Verein anschließen wollen. Es waren keine über-ehrgeizigen Dauerläufer, die regelmäßig durch die Jeebeler und Okeler Fuhren hetzten, sondern Leute, die nach einem stressigen Arbeitstag beim Laufen abschalten wollten, die sich gern an der frischen Luft bewegten und sich und ihrem Körper etwas Gutes tun wollten.

Monika Weckes hatte es selbst erlebt, wie der erfahrene Spitzenläufer sie als Laufanfängerin in wenigen Wochen an das Ziel heranführte, eine Stunde oder etwa zehn Kilometer „am Stück“ laufen zu können. Irgendwann wurde dann die nächste Etappe über 12,5 Kilometer angegangen, sogar der Zwei-Stunden-Lauf und der so genannte „Halbmarathon“ entwickelten sich daraus. 

An diesem Prinzip hat sich nichts geändert. Anfänger werden behutsam angeleitet, die Strecken allmählich gesteigert. Wer es gemütlicher liebt, findet auch für den „Zuckeltrab“ Gruppen, denen er sich anschließen kann.

Vier verschiedene Lauftreffs sind derzeit im Angebot

Die Sportler treffen sich in den Jeebeler Fuhren am Kabelweg: Sonn- und feiertags um 9 Uhr, dienstags und freitags um 18.30 Uhr, und mittwochs um 19 Uhr beginnen dort die Läufe in unterschiedlichem Tempo. Inzwischen startet dort auch eine Walking-Gruppe. 

Der „Weyher Lauftreff“ ist weiterhin noch kein Verein, es gibt keinen Vorstand, dafür einige Mitglieder, die Aufgaben übernehmen und Veranstaltungen organisieren. Auf diese Weise können auch besondere Angebote wie der „Spargellauf“, der „Wattlauf“ zwischen Sahlenburg und Neuwerk oder der „Silvesterlauf“ auf der „Hausstrecke“ am „Kabelweg“ ausgerichtet werden. 

Seit 2005 unterstützen die Weyher die Organisatoren des Bremen-Marathons mit einem Verpflegungsstand „bei Kilometer 35“ (Schlachte). Die Weyher beteiligten sich an Langstreckenläufen auf dem Nürburgring, im Schwarzwald, im Harz und im Weserbergland. Sie waren auch schon im Ausland, starteten auf Hawaii und in New York, nahmen 1998 an einem Halbmarathon in Lissabon und 2007 am „Two Ocean-Run“ in Südafrika teil. - bt

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