Erster Bauabschnitt bald fertig

Renaturierung des Mühlenkamp-Parks: „Das hat was von einem englischen Garten“

+
Die Bauarbeiten am Mühlenkamp-Park kommen gut voran. Ein wichtiger Bestandteil davon sind die 20 Jahre alten Natursteine, die den neuen Weg einfassen. Der Bodenbelag soll von nun an ockerfarben sein.

Weyhe - Von Janna Silinger. Die Aufwertung des Mühlenkamp-Parks geht voran. In knapp drei Wochen soll der zweite Bauabschnitt beendet sein, wie Thomas Krause, Fachbereich Gemeindeentwicklung und Umwelt, mitteilt. Und er ist sichtlich begeistert von den Plänen und dem Ergebnis des bereits Umgesetzten.

Der Fokus in dieser Phase habe auf der Neuanlage des Asphaltwegs auf der West- und Nordseite des Geländes gelegen. „Da waren viele Stolperfallen und Unebenheiten, die mussten beseitigt werden“, so Krause. Anstelle des schwarzen Asphaltbelags soll die neue Oberfläche ockerfarben werden. „Wir haben uns für eine wassergebundene Wegdecke entschieden.“

Für die Einfassung habe man Granit-Großpflastersteine genutzt, die vor 20 Jahren beim Rückbau einer Straße in Dreye gesichert und bis jetzt gelagert wurden. Da es sich dabei um wertvolles Material handelt, bedeute das eine finanzielle Entlastung. Zudem halte sich das Material lange. „Im Gegensatz zu Beton, der irgendwann hässlich aussieht, bleibt dieser Naturstein lange schön“, so Krause.

Die beiden Brücken auf dem Gelände bekommen neue Holzgeländer, es werden vier neue Bänke entlang des Weges aufgestellt und die Asphaltoberflächen auf den Brücken werden durch eine Bitumenmischung mit Splittvorsatz ersetzt, damit sie die gleiche Farbe wie die Wegeflächen haben. Auf der Ostseite sollen ein Zaun und ein kleiner Wall im Auslauf des Hügels dafür sorgen, dass niemand „aus Versehen in den See fährt“, berichtet Krause lächelnd.

Obstbäume und ein Holzsteg sind noch geplant

Ein weiterer Punkt ist der geplante Holzsteg an der Nordseite des Ufers. Der soll rund acht Meter lang und drei Meter breit sein. „Dort können die Menschen angeln oder einfach dieses erhabene Gefühl über dem Wasser genießen.“

Etwa 35 Hochstamm-Bäume pflanzt die Gemeinde im Norden zwischen dem Hombach und dem Weg. „Die Fläche ist etwa 200 Quadratmeter groß.“ Der Weg, der im Osten liegt, soll mit einer Obstbaumreihe versehen werden. „Vermutlich 22 Stück“, so Krause.

Zu guter Letzt soll der Parkplatz im Südosten mit einer Buchenhecke zum Gelände hin eingefasst werden, und die vorhandenen Gehölze bei der Zufahrt zum Jugendhaus (im Süden) sollen so erweitert werden, dass eine Art Abstufung entsteht. „Das alles hat was von einem englischen Garten“, so Krause begeistert.

Diese Arbeiten zur Renaturierung kosten 238.000 Euro, so Krause. Auf lange Sicht folgen noch viele weitere Schritte. „Ganz fertig sind wir vermutlich erst in etwa fünf Jahren“, schätzt Bürgermeister Andreas Bovenschulte. „Dann haben wir einen Natur- und Freizeitpark. Das wird ganz toll.“

Den Auftrag führt die Firma Rengstorf aus Dörverden aus, die schon vor 15 Jahren die Erneuerungen um die KGS Kirchweyhe übernommen hatte.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

„Eine Legende besagt: Hätte Herrmann nicht abgeschlossen, würde Friedl immer noch rückwärts laufen“

„Eine Legende besagt: Hätte Herrmann nicht abgeschlossen, würde Friedl immer noch rückwärts laufen“

Flughafen Bremen: Die Ziele im Winterflugplan 2019/2020

Flughafen Bremen: Die Ziele im Winterflugplan 2019/2020

Das bietet das neue Kreuzfahrtschiff "MSC Grandiosa"

Das bietet das neue Kreuzfahrtschiff "MSC Grandiosa"

Beeindruckende Bilder von Wüsten der ganzen Welt – Lebensraum der Extreme

Beeindruckende Bilder von Wüsten der ganzen Welt – Lebensraum der Extreme

Meistgelesene Artikel

Frank Seidel wird neuer Bürgermeister von Weyhe

Frank Seidel wird neuer Bürgermeister von Weyhe

Kunsthandwerkermarkt in Syke: Kissen für den Leseknochen

Kunsthandwerkermarkt in Syke: Kissen für den Leseknochen

Schwerer Unfall auf der B214: Fünf Menschen verletzt

Schwerer Unfall auf der B214: Fünf Menschen verletzt

Geyer: „Kein Klärschlammproblem“

Geyer: „Kein Klärschlammproblem“

Kommentare