Doch zumindest die Arbeiten an den Grundschulen sind so gut wie erledigt

„Es ist wie bei einem alten Haus: Man ist nie fertig“

Horst Segelken von der Stuhrer Firma Carsten Bergmann erneuert die Decke in einem der drei Klassenräume der Hundertwasser-Grundschule in Leeste. - Foto: Siard Schulz

Weyhe - Von Philipp Köster. Ferienzeit ist Modernisierungszeit. Das gilt zumindest für die Schulen in der Gemeinde. Neben kleineren turnusgemäßen Reparaturen und Verschönerungsarbeiten standen in den sechs Wochen schulfreier Zeit seit einigen Jahren auch immer größere Projekte auf der Aufgabenliste der von der Verwaltung beauftragten Handwerksbetriebe.

Doch diese größeren Sanierungsmaßnahmen neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Man könnte auch sagen, dass sich die Grundschulen inzwischen auf einem recht modernen Level befinden, was Fußböden, Heizung, Decken und Ausstattung betrifft.

„Nach zehn Jahren sind die Arbeiten an den Grundschulen weitestgehend abgeschlossen“, sagt denn auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte erfreut. Dafür hat die Gemeinde viele Millionen Euro in die Hand genommen.

Natürlich gebe es immer neue Möglichkeiten, etwas zu tun. „Es ist doch wie bei einem älteren Haus: Richtig fertig ist man mit der Renovierung nie.“ Und die Grundschulen der Gemeinde sind mittlerweile alle viele Jahrzehnte alt. Aber im Wesentlichen seien die vordringlichen Aufgaben abgearbeitet, sagt der Verwaltungschef.

Noch ist es aber nicht so weit. So richten zurzeit Handwerker drei Klassenräume und einen sogenannten Differenzierungsraum in der Hundertwasser-Grundschule Leeste her, berichtet Astrid Bruns von der Gebäudewirtschaft im Rathaus. Wie schon im vergangenen Jahr im Obergeschoss wurden in den Zimmern die Heizungsnischen zugemauert, um davor neue Plattenheizkörper aufzustellen. Die Fliesenspiegel bei den Waschbecken werden ebenso erneuert wie die Waschtische selbst. Die Decken sind mit neuen hochwertigen Rasterelementen ausgestattet. Leitungen für Elektrik, Beamer und neue Wannenleuchten befinden sich versteckt unter der Rasterdecke. Es gibt neue Innentüren und einen modernen Bodenbelag aus Vinyl. Den Abschluss bildet ein frischer Anstrich.

Das Projekt betreut das Architekturbüro „Die Planerei“ aus Weyhe, Firmen aus dem Umland setzen die Arbeiten um, für die 67 000 Euro im Haushalt veranschlagt sind.

Diese fünfstellige Summe nimmt sich im Vergleich zur Millionensanierung der KGS Leeste relativ bescheiden aus. Die Modernisierung der 40 Jahre alten Gesamtschule „in einem Rutsch“ haben sich Rat und Verwaltung wie berichtet für die kommenden Jahre auf die Agenda geschrieben.

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