Nach einem Jahr Bauzeit: Kita Südlich Reinsweg nimmt heute Betrieb auf

Ein zweites Zuhause für die Kleinen

Kann losgehen: Bürgermeister Frank Seidel, Inga Bleeker, Teamkoordinatorin des Kinder- und Familienservicebüros der Gemeinde und Kita-Leiterin Annika Lankenau.
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Kann losgehen: Bürgermeister Frank Seidel, Inga Bleeker, Teamkoordinatorin des Kinder- und Familienservicebüros der Gemeinde und Kita-Leiterin Annika Lankenau.

Leeste – Die letzten Arbeiten wurden vor Kurzem noch schnell erledigt. Jetzt geht es los: Die Kita Südlich Reinsweg in Leeste füllt sich mit Leben. Die neue Weyher Kindertagesstätte kann ab dem heutigen Montag bezogen werden. Die Kleinen können also die Handwerker ablösen und endlich mit kleinen Autos, Schaufeln und Bauklötzen spielen.

Am 1. November 2019 hatten die Bauarbeiten begonnen. „Es war ganz schön sportlich, aber der Bedarf ist da“, sagt Sebastian Kelm, Pressesprecher der Gemeinde. 90 Kinder ziehen in den Neubau ein. „Und mit ihnen 17 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Küchenkraft, drei Reinigungskräfte, ein Hausmeister sowie Leiterin Annika Lankenau“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Lankenau übernimmt zum ersten Mal die Leitung. „Ich arbeite seit 2011 in der Gemeinde Weyhe“, sagt sie.

Die neue Einrichtung befindet sich am neuen Friedrich-Fröbel-Weg, benannt nach dem Gründer des ersten Kindergartens in Deutschland. Zunächst soll sie zwei Krippen-, zwei Kindergarten- und eine Integrationsgruppe beheimaten, heißt es.

Bei einem sechszügigen Betrieb, auf den die Kita Südlich Reinsweg ausgelegt sei, könnten bis zu 121 Kinder betreut werden – 30 Krippenkinder und 91 Kindergartenkinder, heißt es in der Mitteilung.

Von 8 bis 15 Uhr werden die Kleinen betreut. Zudem werden Früh- und Spätdienste angeboten.

Das neue Gebäude ähnele optisch der Kita Am Neddernfeld, die 2017 eingeweiht wurde. Die Holzfassade und die teilweise begrünte Pult- und Flachdach-Kombination würden auch dort das Erscheinungsbild prägen, so die Gemeinde. Insgesamt bietet der Neubau gut 1 110 Quadratmeter Nutzfläche. Die einzelnen Gruppenräume nebst angeschlossener Bereiche wie sanitäre Anlagen sind jeweils rund 100 Quadratmeter groß.

„Eine Besonderheit ist, dass jede Krippengruppe eine kleine Küchenzeile hat“, sagt Lankenau. Nebenan haben die Jungen und Mädchen die Möglichkeit, sich im Schlafraum auszuruhen oder hinzulegen. Mehrere Schränke in den Fluren bieten unter anderem Stauraum für Bücher und Bastelmaterial. Ein richtiger Hingucker sind die Wasserhähne in den Sanitäranlagen: Sie sehen aus wie Enten, die eine rote Mütze tragen.

Hinzu kommen zwei gemeinschaftlich genutzte Mehrzweckräume, das Leitungsbüro sowie ein Personalraum, in dem eine Küchenzeile, ein blaues Sofa sowie zwei blaue Sessel stehen.

Neben Räumen für die Technik gibt es noch eine Küche. Dort werden die Speisen final zubereitet, die durch Vita-Catering in der Zentralküche bei der KGS Kirchweyhe vorbereitet wurden. Das Grundstück ist insgesamt 7 600 Quadratmeter groß. Im vorderen Außenbereich können sich die Kinder seit heute auf der Schaukel oder im Sandkasten austoben. Die hintere Außenanlage soll Ende November fertiggestellt sein, so Kelm.

„Wir werden auch die Felder nutzen, so können die Kinder nach draußen gehen, die Natur erleben und sich bewegen“, sagt die Leiterin. Der Krippen- und Kindergartenbereich sei durch einen Zaun voneinander getrennt. „Es gibt aber eine Tür“, sagt Lankenau. So können sich beispielsweise Geschwisterkinder besuchen.

Die neue Kita hat 3,2 Millionen Euro gekostet. Die Bauleitung hatte das Ingenieurbüro Keese aus Wagenfeld inne.

Von Lara Terrasi

Ein echter Hingucker: die Wasserhähne in den Sanitäranlagen der neuen Kita Südlich Reinsweg.

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