Straße Im Mühlengrunde in Weyhe jetzt beidseitig befahrbar

Ein Streifen für die Radler

Ab jetzt haben Radler ihren eigenen Bereich auf der Straße Im Mühlengrunde. Bürgermeister Frank Seidel, Margret Peters vom ADFC und Dierk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften, sind zufrieden.
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Ab jetzt haben Radler ihren eigenen Bereich auf der Straße Im Mühlengrunde. Bürgermeister Frank Seidel, Margret Peters vom ADFC und Dierk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften, sind zufrieden.

Weyhe – Eine gute Nachricht für Radfahrer: Sie haben auf der Straße Im Mühlengrunde in Weyhe nun mehr Platz. Die „wichtigste Verbindung“ zwischen Kirchweyhe und Sudweyhe wurde laut Gemeinde aufgewertet.

Die Zeit der umfangreichen, aber fast abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der L 334 durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, habe die Gemeinde genutzt, um parallel die Situation für Radfahrer zu verbessern. Man kann also sagen: Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. „Es ist eine kleine Maßnahme, die Teil einer großen ist“, sagt Pressesprecher Sebastian Kelm. Radfahrer können nun einen zweiten Bereich auf der Nordseite (Sudweyhe nach Kirchweyhe) nutzen.

„Die örtlichen Gegebenheiten sind wie sie sind. Durch den Lauf der Hache und die Bäume des Ellernbruchs ist der Platz dort nicht unendlich. Aber wir haben versucht, für die Menschen, die hier mit dem Fahrrad unterwegs sind, das Beste herauszuholen“, wird Bürgermeister Frank Seidel in einer Pressemitteilung zitiert.

Bisher war der Radweg auf der Südseite vom Im Mühlengrunde in beide Richtungen nur für Fahrräder vorgesehen. Die gegenüberliegende Seite war als reiner Gehweg angelegt. Neben dem Gehweg gibt es jetzt zusätzlich einen neuen Sicherheitsschutzstreifen für Radfahrer.

„So kann jeder auf der richtigen Seite fahren. Wer aber unsicher ist, kann weiter den Radweg nutzen – egal wohin er gerade möchte“, wird Dierk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften zitiert. Er findet, dass eine sichere Lösung geschaffen wurde.

1,50 Meter der vormals 6,50 Meter breiten Fahrbahn können nun von den Radlern genutzt werden. Wegen der Enge und des Verkehrsaufkommens trage eine Markierung zur einer Erhöhung der Sicherheit bei, erklärt Heitmann. Autos müssten beim Überholen trotz allem den Mindestabstand von 1,50 Meter zu den Radfahrern einhalten.

Neben dem neuen Sicherheitsschutzstreifen hat die Gemeinde den Gehweg auf der Nordseite ausbessern lassen. Kosten dafür: 120 000 Euro. Der reine Radweg südlich davon wurde ebenfalls saniert. Er ist, wie Heitmann sagt, „deutlich breiter geworden“. Dafür komme allerdings das Land Niedersachsen auf, heißt es in der Pressemitteilung.  lat

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