Grotrian-Steinweg-Klavier in der Pfarrscheune

„Ein schöner Klang“

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Markus Pick und Elisabeth Geppert hauen in die Tasten. Es hören zu: Landrat Cord Bockhop, Pastor Albert Gerling-Jacobi, Klaus Husmann von der Sparkasse, Angelika Wieduwilt und Silke Osterloh-Engler vom Förderkreis der Felicianuskantorei sowie Inge Ahrens von der Felicianuskantorei (v.l.n.r.).

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Markus Pick von der Sparkasse und Kantorin Elisabeth Geppert probieren gemeinsam in der Pfarrscheune das neue Klavier aus. Beide hauen in die Tasten des Instruments aus der Braunschweiger Manufaktur des Unternehmens Grotrian-Steinweg Pianofortefabrik. Das Klavier habe einen „schönen Klang“ und sei sicher eine „gute Investition“, wertet der Vizeleiter der Kirchweyher KSK-Filiale.

Das Vorgängermodell hatte mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel. „Es war nicht mehr wirtschaftlich, die verbrauchten Filze und Hämmerchen zu ersetzen“, so Inge Ahrens von der Felicianuskantorei. „Irgendwann ist auch der Anschlag erreicht.“ Die Saiten hätte ein Klavierstimmer nicht mehr strammer anziehen können. Zudem hätten sie ihre Spannung nicht lange halten können, bedauert Geppert. Sie suchte Ersatz in Bremen, Oldenburg und Verden – fündig wurde Geppert in Hannover. „Das neue Klavier musste niedrig sein, deshalb haben wir verschiedene Höhen verglichen. Ich spiele mit der linken Hand und dirigiere mit rechts.“ Deshalb sei die jetzige Höhe (1,12 Meter) akzeptabel. Das alte Instrument hat die Kirchengemeinde einem musikbegeisterten Flüchtling geschenkt.

Neben der Sparkasse, dem Förderkreis der Felicianuskantorei, der Kirchengemeinde und einigen privaten Gönnern hat auch der Landschaftsverband Weser-Hunte einen ordentlichen Zuschuss zu diesem Projekt beigesteuert. „Wir sind ein ständiger Förderer der Kultur“, sagt Landrat Cord Bockhop in seiner Eigenschaft als Vize-Vorsitzender dieses Landschaftsverbands.

Das neue Instrument sei sicherlich auch Ansporn für die Chormitglieder, weiterhin intensiv und fleißig für die nächsten Konzerte zu proben, sagt Angelika Wieduwilt, ehemalige Kulturbeauftragte der Gemeinde und Mitglied des Fördervereins.

Immerhin hat die Kantorei von einem Mitgliederzuwachs profitiert. Derzeit singen 70 Frauen und Männer in allen Stimmlagen in dem Ensemble.

Die Planungen für neue Konzerte laufen, so Geppert.

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