Interview mit Falk Brozio

Neue iPads für KGS-Schüler: „Ein Meilenstein in der Entwicklung“

Führt seit einem halben Jahr den Vorstand des KGS-Förderkreises an: Falk Brozio.
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Führt seit einem halben Jahr den Vorstand des KGS-Förderkreises an: Falk Brozio.

Weyhe – Mitten in der Corona-Pandemie hat die Vorstandsspitze des Förderkreises der KGS Leeste gewechselt. Im Interview berichtet der neue Vorsitzende Falk Brozio, was bislang umgesetzt worden ist.

Seit einem halben Jahr stehen Sie beim Förderkreis an der Spitze. Haben Sie sich schon einen Überblick über die Situation verschaffen können?

Die Arbeit als Vorsitzender war gleich von Beginn an sehr intensiv und ist es immer noch. Das macht viel Freude. Am Anfang standen einige Formalitäten hinsichtlich Vereinsregister und Banken – aber auch inhaltlich war sofort was los. Und ich habe schon eine Reihe von Gesprächen in der Schule und außerhalb geführt, um uns noch stärker in der Gemeinde zu vernetzen.

Welche Akzente wollen Sie setzen?

Wir wollen als Förderkreis eine starke Präsenz zeigen und uns mit Ideen und Geld in das Schulleben einbringen. Ich glaube, dass es sehr fruchtbar ist, wenn aus verschiedenen Blickwinkeln auf Themen geschaut wird, die gemeinsam bewegt werden müssen. Der Akzent soll also ein Akzent des engen Austauschs und der gegenseitigen Einbindung aller sein – ob Schulleitung, Eltern, Schüler, Gemeindeverwaltung, Politik, Gewerbe oder Förderkreis.

Gibt es schon konkrete Projekte, die Sie umsetzen wollen?

Aktuell haben wir sehr intensiv daran gearbeitet, dass wir für einen Teil des neuen siebten Jahrgangs iPads beschaffen. Der gesamte Jahrgang wird ein sogenannter iPad-Jahrgang.

Welche Bedeutung hat diese Investition aus Förderkreissicht?

Das ist aus meiner Sicht im Zusammenspiel mit der sanierten Schule ein Meilenstein in der Entwicklung unserer KGS. Modernster Unterricht in einer Schule, die technisch absolut auf der Höhe der Zeit ist. Gleichzeitig kann nicht jede Familie, nicht jede Mutter oder jeder Vater die Anschaffung eines Geräts sofort stemmen. Hier springen wir ein, beschaffen alles und schließen mit den Eltern realistische Finanzierungsvereinbarungen. Dazu kommen noch Veranstaltungen zur sogenannten Medienprävention, die wir finanzieren. Denn wichtig ist, dass wir nicht nur neue Technik einführen, sondern den Schülern einen guten und vor allem sicheren Umgang damit vermitteln.

Wie wollen Sie Ihre Ideen finanzieren?

Wir haben das Glück, dass wir aufgrund der sehr guten Arbeit verschiedener Förderkreisvorstände in den vergangenen Jahrzehnten ein finanzielles Polster haben. Das ist natürlich nicht unendlich, hilft uns aber, kurzfristig Themen zu realisieren. Trotzdem sind wir auch weiterhin bestrebt, Menschen für eine Mitgliedschaft bei uns zu begeistern und mit überschaubaren Jahresbeiträgen zu helfen. Und natürlich freuen wir uns immer wieder, wenn uns Spenden von Bürgern und Unternehmen erreichen – oder wenn uns unsere Banken bei größeren Themen auch entsprechende Angebote machen.

Das Wichtigste aus dem Landkreis Diepholz: Immer samstags um 7:30 Uhr in Ihr Mail-Postfach – jetzt kostenlos anmelden.

Welche Schwierigkeiten bereitet Corona dem Förderkreis?

Gar nicht so bekannt ist vielleicht, dass wir im Großen Forum der KGS (Kulturforum) bei allen außerschulischen und kulturellen, Veranstaltungen für die Bewirtung der Gäste mit Getränken zuständig sind. Das waren für uns immer schöne Anlässe, mit denen wir Mittel für unsere Tätigkeiten generiert haben. Da ist jetzt natürlich schon lange Flaute und das merken wir. Ebenso ist es mit der Präsenz in der Schule und gegenüber unseren Mitgliedern zu Coronazeiten natürlich nicht ganz einfach. Ich gehe aber fest davon aus, dass auch wieder andere Zeiten kommen.

Sie sind nicht nur Vorsitzender im Förderkreis, sondern auch im Aufsichtsrat der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Weyhe, beruflich als Sachverständiger für Betriebsräte aktiv und sind Mitglied des künftigen Gemeinderats. Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?

Das klappt hervorragend. Vor allem, weil alle Aktivitäten ineinandergreifen. Ich finde es wichtig, sich über den Beruf hinaus auch gesellschaftlich und politisch breit zu engagieren – vor allem in Themen, bei denen man persönlich gar nicht betroffen ist, die aber für unser gemeinsames Zusammenleben wichtig sind. Das ist ja im Übrigen der Kern des Ehrenamts Betriebsrat: sich einsetzen, das gemeinsame Wirken gestalten und dabei Gerechtigkeit und Solidarität nicht aus dem Blick verlieren. Konkret heißt das für mich, die zentralen Zukunftsfragen für Weyhe rund um Bildung, Wohnen, Umwelt und Verkehr an den unterschiedlichsten Stellen mitzugestalten und bei der Vernetzung aller Akteure vor Ort „mittenmang“ zu sein.

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