Ehepaar Guthoff aus Sudweyhe feiert heute seine goldene Hochzeit

In der Tanzschule zu Füßen gelegen

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Elke und Werner Guthoff leben gern in Sudweyhe.

Sudweyhe - Seit 1972 wohnen Elke und Werner Guthoff am Orchideenweg. „Sudweyhe ist herrlich“, sagt das aus Bremen stammende Paar, das sich aber schon länger kennt und heute seine goldene Hochzeit feiert.

Kennengelernt haben sich die beiden Anfang der 1960er-Jahre in der Tanzschule Eichentopf am Brill. „Ich habe meine Frau sofort ungewollt angebetet, ihr zu Füßen gelegen“, erzählt Werner Guthoff. Der Grund waren die Ledersohlen unter den Schuhen. Aufgestellt in Reihen nach Mädchen und Jungen, mussten die Jungs spurten, um ein bestimmtes Mädchen zu bekommen. Werner Guthoff kam dabei ins Rutschen und fiel direkt vor Elke hin.

1965 läuteten die Hochzeitsglocken. Das Paar bekam über die Gewoba eine Wohnung von Nordmende in Osterholz. Dort fühlte es sich wohl, Ziel war aber ein eigenes Heim. Am Ende fiel die Entscheidung für das Haus am Orchideenweg.

Werner Guthoff verdiente sein Geld bis zur Pleite der Firma bei Nordmende. Danach wechselte er ins Bremer Werk für Montagesysteme. Dort blieb er bis zum Eintritt in die Altersteilzeit.

Elke Guthoff war von 1958 bis 1976 beim Finanzamt in Bremen beschäftigt. In dem Jahr wurde Sohn Volker geboren, 1980 kam Carsten zur Welt. 13 Jahre blieb sie zu Hause, nahm dann aber wieder ihren Dienst auf.

Inzwischen haben die Söhne selbst Familien. Der Ältere wohnt in Oldenburg, der Jüngere gleich um die Ecke in Sudweyhe. „Wir habe tolle Kinder und vier total liebe Enkel“, berichten die Senioren erfreut.

Beide haben sehr ausgefallene Hobbys, die in der Wohnung überall ihre Spuren hinterlassen. Elke sammelt Katzen. Stubentiger aus unterschiedlichen Materialen und in allen Größen sitzen überall. Dazwischen Bücher und Bilder über Katzen. Bis vor ein paar Jahren wuselte ein lebendiges Exemplar durch das Haus. Eine weitere Leidenschaft ist das Sammeln von Steinen. Auch liest sie gern und geht in den Garten.

Werner Guthoff hat sich Tiffanyarbeiten verschrieben. Seine Werke schmücken die Fenster. Schachbretter und Back-Gammon- Spiele aus Holz gehören zu seinen Arbeiten.

„Wir haben wir sehr viel gesehen“, berichten die beiden von ihren Reisen, vor allem auf vielen Wanderungen. Zuletzt ging es auf individuelle Touren in der Türkei. „Wir haben Ecken kennen gelernt, in die sonst niemand hinkommt“. Gerne unternehmen sie auch etwas mit den Naturfreunden der Grafschaft Hoya. Weiterhin stehen Konzerte, Theater und Chorsingen auf dem Zettel. „Jeden Tag gibt es bei Kaffee und einem Keks ein Spiel, das macht Spaß und schult das Gedächtnis.“

ro

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