Marktplatz und Marienkirche am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde dunkel

Earth Hour in Weyhe: Der Bürgermeister knipst das Licht aus

Dreht dem Scheinwerfer für die Marienkirche für eine Stunde den Saft ab: Die Leester Kirchengemeinde.
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Dreht dem Scheinwerfer für die Marienkirche für eine Stunde den Saft ab: Die Leester Kirchengemeinde.

Weyhe – Die Gemeinde Weyhe will sich an der sogenannten Earth Hour beteiligen, die am Samstag in Deutschland um 20.30 Uhr startet. Das hat jetzt Bürgermeister Frank Seidel bekannt gegeben. Millionen Menschen sollen rund um den Globus zur gleichen Zeit das Licht ausschalten, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Die Dunkelheit soll laut WWF insgesamt 60 Minuten lang andauern.

Wie Bürgermeister Seidel berichtet würden viele Städte mitmachen. So würde in Berlin das Brandenburger Tor nicht mehr in hellem Licht erstrahlen. In Weyhe würde zumindest die Stromversorgung für die Lampen, die den Marktplatz erhellen, kurzfristig abgestellt. Das werde er selbst erledigen, kündigt der Bürgermeister an. Er habe an diesem Abend Streetwatcher-Dienst. „Ich hoffe, ich finde den Schalter“, sagt er.

Werden auch die Straßenlaternen ausgehen? Das verneint der Verwaltungschef. Die Lampen könnten nicht ohne größeren Aufwand ausgeschaltet werden, bedauert der Bürgermeister. Das wäre nicht kostenlos, begründet er. Ein Techniker müsste nach Weyhe kommen.

Frank Seidel richtet einen Appell an die Bürger, ebenfalls ihre Häuser zu verdunkeln. Der Verwaltungschef hatte außerdem die Pastoren der Leester Kirchengemeinde angesprochen, ob die Kirchengemeinde den Strahler für die Marienkirche abschalten könnte. Denn so wie das Brandenburger Tor symbolträchtig für Berlin sei, sei die Marienkirche ortsbildprägend für Leeste. Die Kirchengemeinde kommt der Bitte des Bürgermeisters nach, sich an dieser weltweiten Aktion zu beteiligen. „Es geht der Kirchengemeinde darum, dass Menschen darüber nachdenken, wie sie mit den Ressourcen der Erde umgehen“, so Pastor Ulrich Krause-Röhrs. Die Welt müsse sich mehr für den Klima- und Umweltschutz einsetzen, fordert der Geistliche. Dass kurzzeitig Strom gespart wird, sei ein schöner Nebeneffekt.

Von Sigi Schritt

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