Dritter Bauabschnitt des Fitness- und Gesundheitszentrums eingeweiht

TuS Sudweyhe – Vorreiterim Gesundheitssport

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Darauf ein Gläschen Sekt. Gebührend hat der TuS Sudweyhe am Sonnabend die Einweihung des Erweiterungsbaus seines Sport- und Gesundheitszentrums gefeiert.

Sudweyhe - Von Dieter Niederheide. Eine Vorreiterrolle und eine Vorbildfunktion wurden dem TuS Sudweyhe am Sonnabend anlässlich der Einweihung des Erweiterungsbaus seines Sport- und Gesundheitszentrums von allen Seiten attestiert. Für den niedersächsischen Turnerbund verriet Frank Knief etwa, dass sich der Verband nicht selten Rat bei einem seiner größten Sportvereine geholt habe.

Mit dem Motor Heinz-Wilhelm Clausen, ehemaliger Vorsitzender des TuS, an der Spitze habe sich der Verein eine Spitzenposition im Gesundheitssport erobert, und das „...wir machen das mal“ habe zu einem großartigen Erfolg geführt, sagte Knief.

Bei einem Rundgang durch das Fitness- und Gesundheitszentrum waren die Gäste beeindruckt, nicht zuletzt von der Einrichtung des Bewegungskindergartens „Handstand“, dem Fitnessbereich mit den neuen Geräten und dem Blockheizkraftwerk.

Nach dem Stehempfang im unteren Bereich des neuen Anbaus gab es im oberen Raum den Festakt zur Einweihung. Dazu hieß TuS-Vorsitzender Frank Meyer neben den Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung insbesondere den Architekten des Gebäudeensembles, Manfred Wolters, willkommen. Meyer hob hervor, dass der TuS mit dem Anbau den Wettbewerb mit anderen Anbietern nicht scheuen müsse. Er wies unter anderem darauf hin, dass man auch die Parkplatzfrage optimal habe lösen können.

Auch der Vorsitzende rückte den Motor des Ganzen, Heinz-Wilhelm Clausen, in den Vordergrund und betonte, dass dieser in den Neubau mehr als 1000 Arbeitsstunden investiert hätte. „Ohne ihn würden wir jetzt nicht hier stehen“, sagte Meyer.

Clausen selbst zeichnete nochmals den nicht einfachen Weg bis zum jetzigen Stand des Objekts nach. Der Bebauungsplan etwa habe den Ortsbildcharakter erhalten müssen, das sei einer der Schwerpunkte gewesen. Am Ende dürfe der Verein stolz darauf sein, die Bausumme von rund 1,5 Millionen Euro eingehalten zu haben. Seine Anerkennung und sein Dank galten dem Architekten Manfred Wolters, den am Bau beteiligten Handwerkern und den Vereinsmitgliedern. Clausen stellte fest, dass der TuS mit seinen rund 3000 Mitgliedern, zehn hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Kräften längst ein Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde geworden sei.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig sagte: „Ich bin davon beeindruckt, was hier geschieht, es ist vorbildlich, was der TuS Sudweyhe geleistet hat.“

Für den Kreissportbund hob Vorsitzender Peter Schnabel hervor, dass der TuS Sudweyhe eine mutige Entscheidung in wunderbarer Art und Weise in die Wirklichkeit umgesetzt habe. Der Syker wies insbesondere auf die Möglichkeiten hin, die Kindern und Jugendlichen geboten werden. „Der TuS Sudweyhe hat eine Ausstrahlung weit über die Region hinaus“, lobte der KSB-Vorsitzende.

Weyhes stellvertretender Bürgermeister Frank Seidel sprach von Personen, die Visionen gehabt und umgesetzt hätten, allen voran Heinz-Wilhelm Clausen und der Vorstand mit Frank Meyer an der Spitze.

Das Engagement des Vereins in Sachen Gesundheitssport unterstrich Brigitte Nobis-Meyer, Vorsitzende des Turnkreises Diepholz, die zunächst einmal das Fingerspitzengefühl der Gäste und Mitglieder mit einigen gemeinsamen Fingerübungen förderte. Danach vergab sie an einige Übungsleiter Pluspunkte im Gesundheitssport.

Meyer überreichte Liselotte Riekers, die seit 70 Jahren ehrenamtlich im TuS aktiv ist und im Laufe der Jahrzehnte in mehreren Ämtern ein hohes Engagement an den Tag legte und noch legt, einen Präsentkorb. Ein Wellness-Wochenende als Dankeschön bekamen Heinz-Wilhelm Clausen und sein Bruder Jürgen.

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