Wiedersehen mit Fabel, Fatzke und dem jungen Günther

Wiking-Faltbootwanderer feiern 60. Geburtstag mit heiterem Filmnachmittag

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Die Wiking-Faltbootwanderer erinnern sich an vergangene Vereinsjahrzehnte.

Dreye - Von Heiner Büntemeyer. Der Verein der Wiking-Faltbootwanderer feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatten die Aktiven alle ehemaligen Mitglieder zu einer Wiedersehensfeier ins Bootshaus eingeladen – ganz gleich, ob sie dem Verein noch angehören oder nicht.

Elke und Jürgen Ellwanger sowie Mike und Klaus Vogt hatten das zwanglose Treffen vorbereitet und Mitglieder gebeten, altes Foto- und Filmmaterial aus der Vereinsgeschichte mitzubringen.

Die Resonanz war riesengroß. Mehr als 50 Gäste trafen vor Kurzem am Bootshaus ein, einige von ihnen hatten sich 40 Jahre lang nicht mehr gesehen. Umso größer war die Wiedersehensfreude.

Im gemütlichen Clubraum hatten die Veranstalter eine große Leinwand aufgebaut und genügend Sitzplätze geschaffen, weil dort Uralt-Mitglied Peter Fabel seine alten Fotos aus den 50er- und 60er-Jahren in Form einer Dia-Schau zeigte. Es handelte sich um Aufnahmen von Paddeltouren, die er gemeinsam mit Clubkameraden auf dem oberen Inn und dem Silbersee im Engadin, auf Lech und Vorderrhein unternommen hatte.

Es waren insbesondere für die älteren Mitglieder denkwürdige Aufnahmen aus ihrer Jugendzeit, und die jüngeren Mitglieder staunten über die Boote, von denen einige sogar selbst gebaut waren. Sie hatten in Gesprächen mit älteren Mitgliedern über die Steinzeit des Faltbootwanderns schon mal etwas von Booten mit einer „Stehaufweste“ gehört. Jetzt konnten sie sehen, wie diese Überlebenshilfe funktionierte.

Im Obergeschoss hatten die Mitglieder das Bootslager zum Teil geräumt und darin ebenfalls einen Kinosaal eingerichtet. Dort zeigten Ingrid und Willi Siegert alte Super-8-Filme aus den 80er-Jahren. Ein Film dokumentierte das Anpaddeln 1980, auf dem die Besucher sogar Fatzke wiedererkannten, den kleinen munteren Jack Russel eines Mitglieds, und ein anderer Zuschauer war ebenfalls überrascht: „Das ist ja mein Zelt, mein Klappstuhl! Und das bin ja ich!“ Alle staunten über den jungen Günther Wessels, wie der in einer Sequenz viermal nacheinander im Freiwasser eskimotierte.

„Bis zum nächsten Mal wollen wir nicht wieder so lange warten“, hieß es oft in den persönlichen Gesprächen bei herrlichem Spätsommerwetter im Garten.

Der Erfolg der gezeigten Filme und Fotos bewog Elke Ellwanger zu der Bitte an alle, dem Verein noch vorhandene eigene alte Aufnahmen leihweise zur Verfügung zu stellen.

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