Domizil an Bahnhofstraße wird abgerissen

DRK-Kleidershop zieht um

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Die Eröffnung des DRK-Kleidershops an der Bahnhofstraße 58 im Juli 2014. Archivfoto: Schritt

Kirchweyhe - Von Philipp Köster. Der Kleidershop des Ortsvereins Kirchweyhe im Deutschen Roten Kreuz (DRK) muss nach nicht einmal zwei Jahren schon wieder umziehen. Für Donnerstag, 17. März, ist der letzte Verkaufstag im jetzigen Domizil an der Bahnhofstraße 58 terminiert, teilt die Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Söfty mit.

Nach den Anfängen im Keller der KGS Kirchweyhe und dem jetzigen Hort kommt der Kleidershop ab Dienstag, 5. April, in der ersten Etage des Ärztehauses am Drohmweg 37 unter. Die Rotkreuzler nutzen laut Söfty die Räume der ehemaligen Kinderarztpraxis Ruwisch/Millermann, die ins Eckhaus Bahnhof-/Lahauser Straße umgezogen ist.

Der Raum am Drohmweg ist mit 110 Quadratmetern rund 30 Quadratmeter kleiner als der jetzige. „Das ist aber okay. Und es gibt einen Fahrstuhl. Das ist für die Leute, die etwas bringen, viel bequemer“, sagt die DRK-Chefin.

Für den Verein war Söfty zufolge von vornherein klar gewesen, dass der jetzige Standort nicht für die Ewigkeit bestimmt ist. „Die Vermieter haben von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass sie nicht viel in das alte Haus investieren würden.“ Ihren Angaben nach soll das Gebäude abgerissen werden. Das große Grundstück an der Ecke Bahnhofstraße/Am Fuhrenkamp grenzt an das Seniorenheim, in der Umgebung entstehen Mehrgeschossbauten.

Zugleich hätten die Vermieter dem Ortsverein auch zugesagt, bei der Suche nach einer neuen Unterkunft für den Kleidershop behilflich zu sein – und mit dem Angebot am Drohmweg Wort gehalten.

Das Prinzip des Shops bleibt auch dort gleich: „Wir bringen getragene, gut erhaltene Kleidung wieder in den Umlauf.“ Damit setzen die Rotkreuzler ein Zeichen gegen die „Wegwerfgesellschaft“. Die Kunden könnten zu günstigen Preisen modische Kleidung einkaufen und so Geld sparen, das sie dann für andere Dinge ausgeben könnten. „Die Sachen müssen in die Zeit passen“, unterstreicht Ingrid Söfty. Die Spender der Kleidung sollten „nicht das Zeug von den Eltern rausholen“. Das komme zuweilen vor. Auch Menschen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, „wissen, was modisch ist“.

Die Kunden – Söfty zufolge Alte und Junge, Weyher und Ausländer – könnten zum Beispiel für 2,50 Euro eine Jeans erwerben, für 3,50 Euro eine Jacke, für 6,50 Euro eine Winterjacke und für nur einen Euro ein Top. Auch Kinderkleidung ist im Angebot.

Mit dem Erlös bestreitet das DRK seine Aufgaben, „wir müssen aber auch Miete zahlen, wenn auch nicht sehr viel“.

Die Öffnungszeiten des DRK-Kleidershops sind dienstags von 14 bis 17.30 Uhr, mittwochs 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags wiederum von 14 bis 17.30 Uhr. Zu diesen Zeiten können auch Kleidungsstücke abgegeben werden. Während der Umbauphase nehmen die Ehrenamtlichen keine Waren an.

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