Online-Beteiligung bis Montag, 10. Januar, möglich

Digitale Pinnwand für Ideen zum Klimaschutz für Region Stuhr-Weyhe

Rufen die Bevölkerung auf, Ideen zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz einzubringen. Gerd Reesas vom Büro „plan-werkStadt“ sowie Bürgermeister Frank Seidel.
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Rufen die Bevölkerung auf, Ideen zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz einzubringen. Gerd Reesas vom Büro „plan-werkStadt“ sowie Bürgermeister Frank Seidel.

Die Gemeinden Stuhr und Weyhe haben sich zusammen getan, um bestimmte Fördergelder der Europäischen Union zu bekommen. Bürger können dabei Ideen äußern.

Weyhe - Es geht um eine Summe etwa in Höhe einer Million Euro aus dem Leader-Programm, die auf fünf Jahre verteilt wird. Gerd Reesas vom Büro „plan-werkStadt“ begleitet das Verfahren für die beiden Kommunen Weyhe und Stuhr. Bürger können dabei ihre Ideen im Rahmen eines Online-Beteiligungsverfahrens einbringen. Aber Eile ist geboten.

Die Frist dafür läuft: Es ist noch nur noch bis Montag, 10. Januar, möglich, auf einer digitalen Pinnwand Anregungen und Vorschläge zu hinterlassen.

Seit Mitte Dezember ist dieses Portal geöffnet: Jeder könne dort einen Kommentar hinterlassen. „Man muss sich nicht anmelden“, so Reesas. Mit der bisherigen Resonanz sei der Ingenieur für Raumplanung „sehr zufrieden“. Insgesamt 144 Kommentare habe er gezählt. Die Bürger seien weiter aufgerufen, sich kreativ und kritisch einzubringen. Diese lauten: „Natur-, Umwelt- und Klimaschutz“ als übergeordnetes Querschnittsthema sowie als weitere Überschriften der Pinnwand-Seiten „Daseinsvorsorge in Zeiten des Klimawandels“, „Regionale Wirtschaft – Klimaschutz mit Gewinn“, „Ortsmitten gestalten – Klimaschutz im Zentrum“, „Digitalisierung der Region – eine Chance für den Klimaschutz“, „Mobilität klimafreundlich gestalten“ und „Soziales Leben – für ein gutes Klima im Ort“.

Außerdem suchen die Projektpartner einen gemeinsamen Namen für die Region und hoffen auf Einfälle aus den Reihen der Bevölkerung. Bisher unter anderem genannt: „WeyhSte“, „Weystuhr“, „Ochtum Pakt“ sowie „Steyhe“. Bürgermeister Frank Seidel erhofft sich, weitere gute Vorschläge zu lesen. Denn diese digitale Pinnwand sei das „größte Brainstorming-Portal.“

Die Gemeinden Stuhr und Weyhe sowie das Team von „plan-werkStadt“ erhoffen sich zusätzliche Ideen, die bei der Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie für das „Regionale Entwicklungskonzept“ und die Leader-Bewerbung helfen können, schreiben sie in einer Mitteilung. Nächster Schritt ist folglich die Auswertung der Online-Pinnwand und die Berücksichtigung der aufgezeigten Handlungsbedarfe bei der Bewerbung. Bis zum 31. Dezember wird entschieden, ob die Region Stuhr-Weyhe in die Förderperiode 2023 bis 2027 des Leader-Programms aufgenommen wird. Wenn ja, beginnt mit dem 1. Januar 2023 direkt die Förderperiode – und die Region kann in die Entwicklung und Umsetzung von Projekten gehen. Projekte, die sich jetzt schon aus den sogenannten Padlet-Ergebnissen ableiten können.

Die in Kürze ablaufende Chance, jetzt bereits in einem frühen Stadium des Prozesses aktiv mitzumachen, sollte also nicht verpasst werden.

Weitere Infos

www.padlet.com/rekstuhrweyhe

Von Sigi Schritt

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