Baufortschritt

Neues Krippengebäude in Sudweyhe nimmt Gestalt an

Architektin und Gemeinderätin auf der Baustelle.
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Baustellenvisite: Architektin Christina Böttcher-Krützfeld (l.) und Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith berichten über den aktuellen Baufortschritt.

Sudweyhe – Da entsteht Großes für die Kleinen. Das jüngste Gebäude der Gemeinde Weyhe, der Krippenneubau neben der Kindertagesstätte Sudweyhe, ist zuletzt schneller gewachsen als seine zukünftigen Nutzer. Zwei Krippengruppen mit jeweils 15 Kindern werden dort laut Gemeinde-Pressesprecher Sebastian Kelm nach der im Herbst anvisierten Fertigstellung einziehen.

Eine vollkommen neue Krippengruppe entsteht an dem Standort in Sudweyhe.

Auf dem Grundstück baut die Gemeinde Weyhe mit rund 800 Quadratmetern, direkt angrenzend an die bestehende Kita „Abenteuerland“, ein Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt rund 500 Quadratmetern. Am 24. November vergangenen Jahres begann der Abriss des alten Gebäudes auf dem Grundstück. Am 8. März startete die Gebäudevermessung.

Die Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith zeigte sich während einer Vor-Ort-Besichtigung zufrieden mit dem Baufortschritt. „Wir freuen uns riesig über die Schaffung des dringend benötigten Bedarfs.“ Jedes Jahr halte die Gemeinde Ausschau, „wo wir uns noch erweitern können“. Nach der Fertigstellung des neuen Krippengebäudes soll in die alte angrenzende Kindertagesstätte eine Kindergartengruppe kommen.

Der Neubau wird laut Architektin Christina Böttcher-Krützfeld in einem mittleren, zweigeschossigen Gebäudeteil in Massivbauweise hergestellt. „Das Dach kommt nächste Woche“, ergänzt sie. An das Hauptgebäude sind zwei Anbauten im Holzrahmenbau konzipiert, die unter anderem zwei größere Gruppenbereiche beherbergen. Die Flachdächer sollen zudem begrünt werden. Geheizt werde über eine Luftwärmepumpe, ferner sei eine Fotovoltaik-Anlage geplant. Die Fenster sollen laut Gemeinde mit einer Dreifach-Verglasung versehen werden. Die Energieeffizienz des Neubaus soll dem KFW-55-Standard entsprechen, erklärt die Architektin vom Fachbereich Bau und Liegenschaften der Gemeinde.

Die Aufteilung in dem Neubau entspreche der einer modernen Kinderkrippe. Gruppen- und Ruheräume, Sanitärbereich mit Duschmöglichkeit, Behinderten-WC, einen Bereich für die Hauswirtschaft, Abstellräume sowie eine Versorgungsküche nehmen langsam Form an. Die Krippe soll von einem Catering-Service beliefert werden.

„Der Außenbereich des neuen Krippengebäudes wird den Anforderungen entsprechend hergestellt, der Übergang zum vorhandenen Außengelände der Kita wird sinnvoll angepasst“, so Böttcher-Krützfeld. Verschiedene Laufwege sollen in geschwungenen Formen das Krippen- und Kitagelände verbinden.

Als besondere Herausforderung sieht Böttcher-Krützfeld, dass der Betrieb der unmittelbar angrenzenden Kita während der Bauzeit möglichst ohne größere Störungen fortgesetzt werden soll.

Der Krippenbau kostet die Gemeinde 1,4 Millionen Euro. Der Baustoffmangel schlage sich nicht entscheidend auf das Bauvorhaben durch, so die Architektin. „Man merkt, dass es holprig wird.“ Beispielsweise mussten sie bei dem Holz „ganz schön schauen“, um die Mengen rechtzeitig zusammenzubekommen. Auch werde das Vorhaben laut Böttcher-Krützfeld „ein paar Prozent teurer“, aber „im unbedenklichen Rahmen“.

Die Gemeinderätin ergänzt, dass das Vorhaben insgesamt im Zeit- und Kostenrahmen ist. Im Hintergrund werde das pädagogische Konzept erstellt.

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