Trockene Witterung und viele Angebote

Für den Herbstmarkt in Kirchweyhe kommt sogar „Bovi“ zurück

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Traditionell setzt der Besucherstrom erst mit dem Beginn der Sonntagsöffnung der Geschäfte ab 13 Uhr so richtig ein. Das ist auch beim Herbstmarkt 2019 der Fall.

Kirchweyhe – Bummeln, shoppen, schlemmen und ein gutes Gespräch mit Leuten, die man lange nicht gesehen oder vorher noch gar nicht gekannt hatte: Das alles war auf dem diesjährigen Herbstmarkt im Zentrum von Kirchweyhe möglich. Wie in den Vorjahren hatte sich der Weyher Gewerbering um die Organisation der herbstlichen Attraktion verdient gemacht. Der für den zweiten November-Sonntag eingeplante Markt wurde in diesem Jahr um eine Woche vorgezogen. Grund ist die Wahl eines neuen Weyher Bürgermeisters am 10. November.

Für die Kinderbelustigung sorgten unter anderem Karussell, Bungee-Trampolin, Mini-Autoscooter, Entenangeln und Torwandschießen. Bonbon-Buden, Zuckerwatte und andere Leckereien richteten sich ebenfalls gezielt an die jüngsten Besucher. Und das für eine Veranstaltung unter freiem Himmel wichtige Wetter zeigte sich am Sonntag von seiner gutmütigen Seite: Es blieb weitgehend trocken.

Obwohl der Herbstmarkt seine Pforten offiziell schon um 11 Uhr öffnet, setzt der Besucherstrom traditionell erst mit dem Beginn der Sonntagsöffnung der Geschäfte ab 13 Uhr so richtig ein. Auch in den Ortsteilen Sudweyhe und Lahausen hatten die Geschäfte geöffnet.

Jesse-Mo (4) aus Bremen-Arsten freut sich mit seinen Großeltern über den neuen Kinder-Autoscooter.

Viele Besucher ließen ihre Küche kalt und versorgten sich stattdessen an einer der zahlreichen Buden, die den Marktplatz und die Flaniermeile an der Bahnhofstraße säumten. Für jeden Geschmack gab es das passende Angebot, und die Servicekräfte bekamen nach und nach mächtig zu tun. Die Getränkewagen waren am frühen Nachmittag von Gästen mit durstigen Kehlen dicht umringt. Um die Mittagszeit kam sogar die tief stehende Sonne zwischen einer Wolkendecke heraus, ließ die Gesichter der Besucher erstrahlen und tauchte die Szenerie auf dem Marktplatz in gleißendes Licht.

Dort fanden die Besucher, umringt von einer kleinen Budenstadt, eine breite Auswahl an aktuellen Automodellen vor – Beratung, Informationen und Glücksrad inklusive. Fliegende Händler boten insbesondere entlang der Bahnhofstraße ihre Produkte feil, darunter auch Lederwaren, warme Bekleidung und kuschelige Schals für die kommende Wintersaison. Die Sozialstation der Gemeinde hatte sich für diesen Tag mit Kaffee und diversen Torten auf Besucher eingestellt, die das leckere Angebot ausgiebig nutzten. Die Außengastronomie freute sich ebenfalls über zahlreiche Kunden.

Herbstmarkt in Kirchweyhe

 © Rainer Jysch
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Neben dem üblichen Programm wartete der Markt mit einer Neuerung auf. Mit Einsetzen der Dunkelheit startete um 16.30 Uhr ein Laternenumzug vom Marktplatz durch die Bahnhofstraße und zurück. Ihre Laternen konnten die Kinder an einem der Stände unter Anleitung selbst basteln.

Die zuvor befürchteten Nachteile wegen der terminlichen Kollision mit dem letzten Tag des Bremer Freimarktes ließen sich nicht erkennen. Der Andrang, insbesondere in den Nachmittagsstunden, war ungebrochen. Selbst Weyhes Ex-Bürgermeister Andreas „Bovi“ Bovenschulte ließ es sich nicht nehmen, seiner früheren Wirkungsstätte einen Besuch abzustatten. „Der Herbstmarkt ist immer ein besonderes Erlebnis“, erklärte er. „Jetzt will ich mir aber erstmal eine Bratwurst holen.“

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