Crackerjacks spielen im Weyher Theaterpub „Shakespeare’s“

Eigenwillig undvoller Spontaneität

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Wohnzimmeratmosphäre strahlt das Bühnenbild der Crackerjacks aus.

Kirchweyhe - Von Uwe Goldschmidt. Drei Stimmen, eine Gitarre und eine Cajon, eine aus Peru stammende Kistentrommel – mehr bedurfte es am Freitagabend nicht, um die Gäste im Kirchweyher Theaterpub „Shakespeare‘s“ zu unterhalten. Das Akustik-Trio „Crackerjacks“ aus Cloppenburg und Umgebung gastierte erstmals in der Wesergemeinde und hinterließ ein restlos begeistertes Publikum.

Nach vier Wochen Pause spielte die Band mal wieder einen Gig. Sie hätten richtig „Bock“ darauf, wie Gitarristen Christoph Bruns zu Beginn erklärte.

Mit unerschrockener Natürlichkeit, traumwandlerischer Sicherheit und voller Spontaneität gingen die Musiker auf Tour durch die Annalen der Rock- und Popgeschichte, und das mit zum Teil eigenwilligen Interpretationen. Das minimalistische Konzept kam bei den zahlreichen Gästen im „Shakespeare’s“ bestens an. Jeder Akteur – neben Bruns standen noch Percussionist Rainer Henkenborg und Sängerin Jessica Wetjen auf der Bühne – hat eine gute Gesangsstimme, gemeinsam schufen sie eine harmonische Einheit.

Mit bewährten Standards wie „Jailhouse Rock“, „Knockin’ on Heaven’s Door“, „Walking on Sunshine“ oder „Sweet Home Alabama“ heizten Crackerjacks den Musikfreunden ein. Ebenso begeisterten sie mit aktuelleren Hits wie „Happiness“ von Pharrell Williams oder „Wenn jetzt Sommer wär“ von Pohlmann, so dass die Weyher willig mitgingen und mitklatschten.

Im Laufe des Abends wurde die Stimmung immer lockerer, bis sich die Gäste mit Fußstampfen und starkem Applaus die Zugabe „Country Roads“ von John Denver und „Uptown Funk“ von Bruno Mars & Mark Ronson erkämpften. Auch diese brachten Sängerin Jessy und „ihre Männer“ brillant und stimmgewaltig zu Gehör. Insgesamt sorgte die Formation mit ihren Interpretationen für einen fantastischen Hör- und Sehgenuss.

Die nach einem amerikanischen Knabbergebäck benannte Gruppe wurde vor nur zwei Jahren von Bruns und Henkenborg gegründet. Die beiden verband eine enge Freundschaft, gepaart mit absoluter Spielfreude. Sängerin Jessica Wetjen kannte das Duo schon als Sängerin des Niedersächsischen Sound Orchesters aus Bösel. Spontan holten die beiden Musiker damals die heute 28-Jährige während eines Auftritts auf die Bühne und waren sofort überzeugt. Mit ihrer kräftigen und souligen Stimme ist sie mittlerweile das Aushängeschild der Formation. Sie ist bereits in verschiedenen Casting-Shows zu Gast gewesen und befindet sich derzeit im Auswahlverfahren für „The Voice of Germany“.

Inzwischen sind die Drei zu einer Familie zusammengewachsen. Die Chemie stimmt, wenn sie am Freitagmittag in den Tourbus steigen und am Sonntag wieder zurückkommen, erzählt Sänger Chris. Seiner Auskunft nach soll sich die angestrebte familiäre Gemütlichkeit im Konzert und im Bühnenbild mit Teppich, Plüsch und alten Schirmlampen widerspiegeln. Wer sich über weitere Auftritte des Trios informieren möchte, kann dies im Internet tun.

www.Crackerjacks.de

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