Öffnung ab nächster Woche geplant / Service an sieben Tagen

Corona: ZSA-Halle in Leeste wird wieder Testzentrum

Derzeit ein Impfzentrum, bald zusätzlich auch Testzentrum: Die Mehrzweckhalle auf dem ZSA-Gelände.
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Derzeit ein Impfzentrum, bald zusätzlich auch Testzentrum: Die Mehrzweckhalle auf dem ZSA-Gelände.

Die Gemeinde Weyhe arbeitet im Hintergrund daran, Unternehmern öffentliche Räume für Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. In der kommenden Woche soll die Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Zentralen Sportanlage wieder zum Testzentrum werden, kündigt Ina Pundsack-Bleith, Stellvertreterin des Bürgermeisters, an. 

Update vom 10. Dezember: Ab Montag, 13. Dezember, ist das Corona-Testzentrum in der Mehrzweckhalle Weyhe wieder geöffnet. Ein Team von Apotheker Arne Fischbach ist ab diesem Zeitpunkt bis auf Weiteres sieben Tage in der Woche für Antigen-Schnelltests im Einsatz.

Ursprungsmeldung vom 2. Dezember: Weyhe – Bislang bietet die Geest-Apotheke in Kirchweyhe als einzige Stelle in Weyhe Bürgertests mit Zertifikat an. Das soll sich ab der kommenden Woche ändern, kündigen Ina Pundsack-Bleith, Stellvertreterin des Bürgermeisters, und Detlef Plate vom Ordnungsamt an.

ZSA-Halle: Testzentrum und Impfzentrum im Parallelbetrieb

Die Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Zentralen Sportanlage (ZSA) wird wieder zu einem Testzentrum. Wann es dort genau losgeht, konnte die Erste Gemeinderätin am Donnerstagmorgen nicht sagen. „Das gestaltet sich nicht so einfach, weil das nicht in unserer Zuständigkeit liegt“, erläutert Ina Pundsack-Bleith und bittet um Verständnis. Nach dem Start sollen Test an allen Tagen der Woche möglich sein.

Gemeinde stellt Räume zur Verfügung

„Wir selbst betreiben keine Testzentren. Die Gemeinde ist daher angewiesen auf Menschen und Firmen, die dies tun wollen. Sie müssten sich beim Landkreis um eine entsprechende Genehmigung bemühen und Auflagen erfüllen.“ Die Gemeinde könne aber Räume zur Verfügung stellen.

Die Stellvertreterin des Bürgermeisters teilt mit, dass die Gemeinde an diesem Thema schon seit einiger Zeit arbeite und nicht erst, seit es die 2G-Plus-Regel gibt. In nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Niedersachsen müssen sich seit vergangenem Mittwoch sowohl geimpfte als auch genesene Menschen testen lassen. Das bedeutet: Für den Besuch eines Restaurants, eines Friseur-Geschäfts, Fitnessstudios oder eines Weihnachtsmarktes reicht es nicht mehr aus, genesen oder geimpft zu sein. Ungeimpfte Menschen sind von den meisten Aktivitäten ausgeschlossen.

Das Rathaus sieht daher die Notwendigkeit, viele Teststellen einzurichten, die über das Gemeindegebiet verteilt werden sollten. „Wir haben mit zahlreichen Interessenten gesprochen. Wir erwarten noch im Laufe des Tages eine entsprechende Nachricht, ob ein bestimmter Interessent die Teststelle in der Mehrzweckhalle betreiben darf“, so Pundsack-Bleith am Donnerstag. „Im Idealfall wird es am Anfang der nächsten Woche eröffnet.“

Die ZSA-Halle teilen sich derzeit Sportvereine und das Deutsche Rote Kreuz. Dies betreibt im ersten Teil der Halle laut Ina Pundsack-Bleith ein Impfzentrum. Diese Infrastruktur soll für die Einrichtung des Testzentrums genutzt werden, so Pundsack-Bleith. Es würde nicht lange dauern, um die benötigte Technik einzubauen.

Die Gemeindeverwaltung rechnet damit, dass Bürger in Kürze weitere Stellen in Weyhe aufsuchen können, um eine Bescheinigung zu bekommen. Laut Gemeinde hätte sich im Rathaus ein Kosmetik- und zwei Fitnessstudios sowie weitere Interessenten gemeldet, die auf entsprechende Zulassungen hoffen.

Tests sind kostenlos

Für die Tests und für die Bescheinigungen müssten die Bürger kein Geld bezahlen, ergänzt Ina Pundsack-Bleith auf Nachfrage.

Gemeindeverwaltung prüft für eigene Mitarbeiter Tests unter Aufsicht

Die Gemeinde will mit gutem Beispiel vorangehen: Das Land Niedersachsen lässt neben den Tests von zugelassenen Zentren auch andere Möglichkeiten zu. Laut der aktuellen Corona-Verordnung würden mancherorts Testungen „auch direkt vor oder im Eingangsbereich eines Geschäftes, eines Gastronomiebetriebes oder einer Veranstaltung angeboten“. Wörtlich heißt es weiter: „Auch unter Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte und bescheinigte Negativtestungen können verwendet werden.“ Die Gemeinde will als Arbeitgeberin also für ihre Mitarbeiter prüfen, inwieweit sie diesen Service leisten kann. In Niedersachsen können diese Bescheinigungen innerhalb von 24 Stunden beliebig oft eingesetzt werden. Solch ein Service würde die derzeit raren Teststellen entlasten.

Diese Angaben muss eine Bescheinigung enthalten

Jede dieser Bescheinigungen müsse dabei „den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten“. Auf der Internet-Seite des Landes gebe es dazu ein entsprechendes Formular.

Weitere Infos im Internet

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Testunghinweise-zur-testung-auf-corona-198156.html

Von Sigi Schritt

So schildert ein Weyher Mediziner die Corona-Lage in seiner Praxis

„Wir könnten nur noch Impfen“, sagt Dr. Sascha Bade. Der Weyher Arzt schildert im Brot&Rosen-Livestream der Kirchengemeinde Leeste, wie er die Corona-Lage in seiner Praxis erlebt. Das Gespräch führt Pastor Ulrich Krause-Röhrs. Das Video hat derzeit 5300 Aufrufe.

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