Komödie „Man(n) zieht blank“ feiert Premiere am 27. Mai

Für die Club-Rettung: Stripper wider Willen

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Gestern Kellner, heute Stripper – die Komödie um eine Club-Rettung verspricht amüsant zu werden. Das Stück inszeniert Kay Kruppa.

Kirchweyhe - In der 15-jährigen Geschichte des Weyher Theaters hat es zwei Komödien gegeben, die das Publikum ganz besonders geliebt hat – Stücke, in denen ein paar Männer zum äußersten Mittel greifen, um sich und ihren Job zu retten: „Kalender Boys“ und „Kerle, Kerle“. Die Komödie „Man(n) zieht blank“, die am Freitag, 27. Mai, Premiere feiert, erzählt auf andere Weise eine Geschichte über Männer, die verzweifelt sind und deshalb keine Scham und keine Scheu mehr kennen.

„Diese Männer geben alles, um ihren Laden zu retten. Das ist liebenswert, frech, oft sehr menschlich, verrückt, immer wieder überraschend und ganz bestimmt ein Riesenvergnügen für das Publikum“, ist sich Dramaturg Frank Pinkus sicher. Bis zum 25. Juni steht dieses Stück aus der Feder des Erfolgsduos, das der Dramaturg zusammen mit dem Intendanten Kay Kruppa bildet, auf dem Spielplan. „Der Kartenverkauf läuft sehr gut“, bestätigt Pinkus.

Der Inhalt: Der „Gentleman’s Club“ auf St. Pauli steht vor der Pleite. Die Besucher bleiben aus, und die Auftritte von Rita, der letzten verbliebenen Stripperin, müssen ausfallen. Club-Inhaber Herbert muss dem Personal mitteilen, dass er niemanden weiter beschäftigen kann und den Club schließen muss. Aber einer der Kellner kommt auf eine überraschende Idee: Gibt es nicht auf St. Pauli eine Marktlücke? Wo sollen die ganzen Junggesellinnen-Abschiede hin? Was wäre, wenn der „Gentleman’s Club“ sich auf den Männerstrip konzentriert und die fünf Mitarbeiter, um ihren Job zu retten, Abend für Abend alle Hüllen fallen lassen. Die Idee findet Gefallen. Aber im Detail erweist sich der Plan als ausgesprochen schwierig. Da sind die männlichen Eitelkeiten: Wer von den Fünfen ist schon durchtrainiert genug, um sich ohne Probleme nackt auf der Bühne zeigen zu können? Der eine ist zu dick, der andere zu dünn, der nächste könne keinen Rhythmus halten, und ein weiterer verwechselt bei den Proben immer rechts und links – wie soll aus diesem Chaos jemals eine Nummer werden? Aber die fünf Männer raufen sich zusammen, und am Ende kommt es zum Showdown.

• Choreografie: Marco Linke; Bühne: Hermes Schmid und Lisa Kück; Kostüme: Anika Töbelmann; Ensemble: Nathalie Bretschneider, Marc Gelhart, Thorsten Hamer, Simon Kase, Marco Linke, Hermes Schmid und Carsten Steuwer. ´

ps/sie

www.weyhertheater.de

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