CDU-Politiker loben Ehrenamtliche

Abgeordnete in Weyhe auf Sommertour

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Der ehemalige Vorsitzende Heinz-Wilhelm Clausen (r.) erklärt den Abgeordneten Volker Meyer (l.) und Axel Knoerig (2.v.r.) den Ausbau der Räume im Kindergarten des TuS Sudweyhe.

Weyhe - Von Uwe Goldschmidt. Auf ihrer Sommertour haben der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig und sein Parteikollege, der Landtagsabgeordnete Volker Meyer, einen Zwischenstopp in Weyhe eingelegt. Zusammen mit dem örtlichen Vorsitzenden der Christdemokraten, Dietrich Struthoff, besuchten am Donnerstag das Drei-Nationen-Camp in der KGS Leeste, die Firma Yachtservice Hartwig in Dreye sowie das Sport- und Gesundhetiszentrum (SGL) des TuS Sudweyhe.

Der Bundestagsabgeordnete besprach mit Schülern und Lehrern aus Frankreich und Lettland, die im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Erasmus-Plus-Projektes an einem Austausch der Partnerkommunen Coulaines und Madona teilnehmen, aktuelle Themen wie die Griechenland-Krise.

Als stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Diepholz informierte sich Knoerig über die Arbeit und das breit gefächerte Angebot des TuS Sudweyhe. Der ehemalige Vorsitzende Heinz-Wilhelm Clausen und der Geschäftsführer Axel Reichardt erläuterten die Erweiterungsbauten im Fitnessbereich und die Probleme bei der Schaffung des benötigten Parkraums. Beide schilderten auch den Stand des Ausbaus der Kinderbetreuung am Nachmittag. Ebenfalls ein Thema: Die Belegung des Kindergartens in den Gebäudeteilen des SGL an der Raiffeisenstraße in Sudweyhe.

Über zwei Millionen Euro habe der Verein in zehn Jahren in das SGL investiert, so Clausen. Volker Meyer lobte in diesem Zusammenhang den Mut und das Engagement der hier ehrenamtlich Tätigen. Aber neben den Erfolgen berichtete der rund 3000 Mitglieder starke Verein auch von Problemen. So sei es ärgerlich, wenn Fitnessunternehmen mit Reha-Angeboten „den Rahm abschöpften“, Arztpraxen teilweise selber Vereine gründeten und damit in direkte Konkurrenz zu den Sportvereinen träten, die neben den Reha-Angeboten auch noch erfolgreich den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit abdeckten.

Ebenso kritisierten die TuS-Vertreter, dass die Volkshochschule wie der TuS Zuschüsse aus den selben Töpfen bekomme und die Volkshochschule identische Kurse anbiete und somit in den Wettbewerb mit dem Verein träte. Die Folge: Die im Verein ausgebildeten Trainer würden abgeworben. Knoerig versprach, sich dieses Themas anzunehmen und es mit Vertretern der Volkshochschule zu besprechen.

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