Trend aus den USA

Birgit Sündermann will Drumbata einführen

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Wer sich für Fitness und Rhythmus interessiert, sollte sich montags jeweils in der Zeit von 18 bis 19 Uhr für die nächsten zehn Wochen nichts vornehmen, sagt Birgit Sündermann, Vorsitzende des TSV Blau-Weiß Melchiorshausen.

Weyhe- Von Sigi Schritt. Drumbata ist ein Trend aus den USA, den Birgit Sündermann, Vorsitzende des TSV Blau-Weiß Melchiorshausen, in der Region bekannt machen möchte. Deshalb will die Instruktorin für „Drums Alive“ das verwandte Cardio-Fitnessprogramm mit Bällen und Trommelsquenzen in einem zehnwöchigen Kurs ab Montag, 16. Oktober, einführen.

Die 50-Jährige hält Trommelsticks in den beiden Händen und demonstriert, wie Drumbata ablaufen könnte: Sie liegt auf dem Rücken, schlägt mit den Sticks auf den Hallenboden, richtet sich auf, achtet auf die Körperspannung und schlägt mal nur einen, dann beide Bälle an. Es folgen weitere Übungen. „Je höher die Intensität der Belastung, desto mehr Energie verbraucht der Körper und desto mehr Körperfettanteil kann reduziert werden“, erklärt Sündermann. Es gehe um Ausdauertraining kombiniert mit „Drums alive“-Technik, ergänzt die Vereinsvorsitzende. „Drums alive“ sei bereits in der Wesergemeinde bekannt. Damit beschäftigen sich unter anderem auch Vereine in Sudweyhe und Lahausen, so Sündermann.

Drumbata mit „Drums alive“-Technik

„Das Programm unterscheidet sich von unserem nur, dass wir zusätzlich eine Show entwickelt haben, die sich Power Drums nennt. Wir haben verschiedene Choreografien erarbeitet, die wir bei Events etwa beim Tag des Sports, bei der Weyher Nacht der Musik und in Brinkum bei der Veranstaltung Kickers for help gezeigt haben.

Bälle haben 75 Zentimeter Durchmesser

Die Bälle für Drumbata sind die gleichen. Sie haben einen Durchmesser von 75 Zentimetern und anders als die bekannten Gymnastikbälle eine spezielle Stärke. „Sie sind erheblich dünner. Während wir die Bälle auf Schalen vor dem Wegrollen gesichert haben, hat der Sudweyher Verein seine auf Hocker gestellt.“ Die Folge: „Dort sind sie etwa einen halben Meter höher als bei uns.“

Die Bälle seien nicht zum Sitzen geeignet, stellt Sündermann klar. Mit ihnen sollen im Wesentlichen die Beats erzeugt werden. Beim Drumbata gehe es um die richtige Ausführung des Trainings. In den Sommerferien habe sie nicht nur eine entsprechende DVD geordert, sondern als Autodidaktin zum Thema über mehrere Wochen ein Anfängerprogramm ausgearbeitet.

Es kommt auf die richtige Balance an

Wichtig sei die Balance zwischen Anspannung, Belastung und Entspannung, so Sündermann. Deshalb will die 50-Jährige verschiedene Trommelübungen vorstellen. „Ich würde gerne mal mit einem Fußballteam trainieren und die Jungs oder Mädchen ordentlich ins Schwitzen bringen“, sagt sie. „So etwas gibt es zurzeit in keinem Fitnessstudio oder in einem Verein im gesamten Kreis. Der nächste Kurs ist erst in Hamburg.“

Ein großes Intervall hat fünf Minuten, das wiederum beinhaltet acht kleinere Sequenzen zu je 20 Sekunden. Zehn Sekunden dienen dazu, immer mal wieder kurz runterzufahren.

„Nach meinem Konzept ist die Gruppe nach den avisierten zehn Wochen in der Lage, drei größere Intervalle trommeln zu können.

Wer etwas für seine Fitness tun möchte, sollte sich unter Telefon 0172 / 63 41 407 melden.

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