Bürgermeister und Verkehrssenator unterzeichnen Zweckvereinbarung

Unterschriften für die Linie 8

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Weyhes Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, der Bremer Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse (Grüne) und der Stuhrer Bürgermeister Niels Thomsen unterzeichnen die Vereinbarung.

Weyhe/ Bremen - Mit ihren Unterschriften haben die Bürgermeister der Gemeinden Stuhr und Weyhe, Niels Thomsen und Andreas Bovenschulte, sowie der Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Joachim Lohse gestern den Weg für die abschließenden Vorbereitungen der gemeinsamen Straßenbahnverbindung über die Linien 8 und 1 freigemacht.

Dabei unterzeichneten die Verwaltungschefs und der Senator im Weyher Rathaus eine Zweckvereinbarung, die die Zusammenarbeit der drei Gemeinden in der Vorbereitung des Projekts „Straßenbahn Linie 8“ festschreibt.

Ende vergangener Woche wurde mit der Zustimmung des niedersächsischen Innenministeriums als der zuständigen Kommunalaufsichtsbehörde für die Verlängerung der Linie 8 der Grundstein für diesen wichtigen Schritt im Projekt der Gemeinden und der Nachbarstadt Bremen gelegt, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Hause des Bausenators. Auch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) habe sich klar für diese Maßnahme ausgesprochen.

Gemeinsam mit Stuhr und Weyhe arbeitet Bremen an der Verlängerung der Linie 8 über die heutige Endhaltestelle Roland-Center in Huchting hinaus auf der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) über Stuhr bis nach Leeste. Das Projekt habe eine hohe Bedeutung für die interkommunale Zusammenarbeit zur Stärkung der Stadt-Umland-Beziehungen, heißt es weiter.

Die Planungen zur Verlängerung der Linie 8 sind in Bremen integriert in die der Verlängerung der Linie 1 vom Roland-Center über die Heinrich-Plett-Allee bis zur Endhaltestelle Brüsseler Straße in Mittelshuchting.

Die Linien 1 und 8 sollen mit Inbetriebnahme täglich zu rund 6500 zusätzlichen Fahrten im Netz der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) führen. Das entspricht auf das Jahr gerechnet einer Entlastung der Straßen um rund zwölf Millionen Auto-Kilometer. Für den Umstieg auf die Straßenbahn sprechen laut Pressestelle unter anderem die kurze Reisezeit (Endstelle Leeste bis Innenstadt in weniger als 30 Minuten), der 20-Minuten-Takt und die komfortable Fahrt ohne Umstiege und auf durchgehend eigenem Gleiskörper, was Staus nahezu ausschließe und Pünktlichkeit wie auch Anschlüsse garantierte.

Der Bau soll im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

ps

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