Oktoberfest in Melchiorshausen: 400 Gäste erleben eine Partynacht

Bürgermeister sticht Fassbier an

Gestern noch in Uniform – heute im Dirndl. Polizistinnen unter den Gästen machen auch beim Oktoberfest eine gute Figur. - Foto: hu

Melchiorshausen - Von Heiner Büntemeyer. Fuchs und Hase hatten von Sonnabend auf Sonntag in den Melchiorshauser Fuhren eine unruhige Nacht, denn der TSV Melchiorshausen veranstaltete in der Schützenhalle das Oktoberfest.

Rund 400 Gäste, die allermeisten von ihnen zünftig mit Krachlederner oder Dirndl gekleidet, einige auch von spitzen Filzhüten bedeckt, stärkten sich zum Auftakt mit Weißwurst, Sauerkraut, Haxen, Brezeln und Bier.

Die Stimmung unter den Gästen ist prächtig. - Foto: Siegl

Dann eröffneten die 45 Musikanten unter der Stabführung von Benjamin Frank den Abend mit einem Marsch. Helmut Drescher bat anschließend Bürgermeister Andreas Bovenschulte zum Fassbier-Anstich. Nachdem der Bürgermeister im vergangenen Jahr noch etwas zaghaft auf den Zapfen geschlagen hatte, wollte er in diesem Jahr sein „Handicap 17“ verbessern. Das gelang ihm eindrucksvoll: Schon nach dem zweiten Schlag schäumte das Bier in die Krüge. „Das wird eine tolle Feier“, war er überzeugt und forderte die Gäste auf, schon vorab den Organisatoren dieses Festes und den Mitgliedern der Melchiorshauser Feuerwehr, die den Wachdienst übernommen hatten, mit einem Applaus zu danken.

Für Benjamin Frank war es ein besonderer Abend, denn am 1. Oktober 2014 hatte er beim Blasorchester sein Amt als Orchesterchef angetreten, ein Schritt, den er nach eigenen Angaben bisher noch an keinem Tag bereut hat.

Dann endlich legte das Orchester los und wurde zeitweise auch vom Bürgermeister an der Gitarre begleitet. Märsche, Polkas, Traditionelles aus Böhmen, aber auch Schlager, Hits und Evergreens sowie die neuesten Ballermann-Hits heizten die Stimmung an. Zwischendurch traten auch der „Marlborough-Man“ und andere Unterhaltungskünstler auf, um den Musikanten eine Pause zu gewähren. Doch nach diesen kurzen Unterbrechungen wurde weiter bis tief in die Nacht gefeiert, was die Instrumente und die Tanzbeine hergaben.

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