Breite Bürgerunterstützung für das Park- und Wettkampffreibad

Matthias Bathmann führt den neuen Förderverein

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Sie bilden den Vorstand des neuen Fördervereins (vorne, von links nach rechts): Bernd Brickmann (Kasse), Schriftführerin Stephanie Gawehn, Vorsitzender Matthias Bathman und sein Stellvertreter Tobias Schneider.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Das Interesse an einem Förderverein für das Freibad ist groß: Rund 60 Bürger haben sich am Donnerstagabend im Weyher Rathaus zur Gründungsversammlung eingefunden. Die DLRG-Mitglieder, die des Weyher Schwimmvereins und auch die interessierten Bürger eint die Liebe zum Bad und dem Wunsch, dass die Einrichtung länger im Jahr geöffnet bleibt. Eine Luftkissenhalle könnte dies möglicherweise ermöglichen. Doch nicht eine Idee, sondern die Vereinsgründung an sich, stand im Vordergrund.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte die Bürger, die sowohl auf den Ratssesseln als auch im Zuschauerraum Platz genommen hatten. Er erinnerte an den 40. Geburtstag des Park- und Wettkampfbades im Sommer. Damals habe sich der Wunsch nach einer unterstützenden Organisation für diese Einrichtung verdichtet.

Heino Bultmann vom Schwimmverein, Achim Linka von der DLRG sowie Fabian von Weyhe von der Gemeinde haben die Gründungsversammlung geleitet. Außerdem unterstützte der stellvertretende Kreissportbundvorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig das Plenum und steuerte Ideen aus seinem Sportförderverein bei, etwa, dass auch Firmen, andere Vereine und Organisationen Mitglied werden sollten. Dafür gab es breite Zustimmung.

Doch zunächst galt es, eine Satzung zu verabschieden. Um auch die Vereine, die das Freibad bisher nutzen, und die Gemeinde grundsätzlich in die Entscheidungen des Fördervereins einzubinden, hat die Gründungsversammlung einen erweiterten Vorstand eingerichtet. So dürfen künftig die Freibadmitarbeiter, der Fachbereich II des Rathauses sowie der Schwimmverein und die DLRG jeweils einen Delegierten als Beisitzer zu den Sitzungen des neuen Gremiums schicken.

Die Suche eines Vorsitzenden zog sich hin: Das Plenum äußerte viele Vorschläge. Die Zuhörer schlugen unter anderem Helmut Fellermann vor. Der ehemalige Schwimmmeister hatte sich vor Jahren Sorgen den Publikumszuspruch gemacht. Er hatte sich um eine Attraktivitätssteigerung bemüht und stets einen Förderverein gewünscht. „Da sollten Jüngere ran“, begründete der Rentner seine Absage. Der DLRG-Vereinsarzt Jochen Langhof und der Schulausschussvorsitzende im Gemeinderat, Bernd Brickmann, waren ebenfalls nicht zu überzeugen. „Ich darf heute Abend nicht mit einem Posten nach Hause kommen“, winkte auch der Gemeindearchivar Wilfried Meyer schmunzelnd ab. Und der Schwimmvereinsvorsitzende durfte als Wahlleiter ohnehin nicht gewählt werden. Es zeichnete sich ab, dass Vertreter der jüngeren Generation das Ruder übernehmen sollten: Schließlich fiel die Wahl auf Matthias Bathmann. Der 46-Jährige ist Vater von einem 20-jährigen Sohn und arbeitet als Galvaniseur in einer Firma des Airbus-Konzerns. Er ist seit einem Jahrzehnt Mitglied der DLRG und fungiert als Rettungsschwimmer. Tobias Schneider als Vize-Vorsitzender und Bernd Brickmann als Kassenwart komplettieren den Vorstand ebenso wie Schriftführerin Stephanie Gawehn.

Als ersten Diskussionspunkt hatte der Vorstand die Höhe des Mitgliederbeitrags zu bewältigen. Ein Beamer projizierte die Zahl 25 Euro auf eine Leinwand. Sofort taten sich einige Fragen auf: Sollte das ein Jahresbeitrag sein? Ist das ein Beitrag für ein Kalenderjahr? Bernd Brickmann und Axel Knoerig merkten an, dass man mit einer geraden Zahl besser rechnen und auch anteilige Ermäßigungen anbieten könnte. Schließlich einigen sich das Plenum auf 24 Euro. „Irgendwie muss man ja mal ein Anfang machen. Die nächste Mitgliedersammlung ist noch nicht terminiert, aber dann sollte der Vorstand eine Finanzordnung vorlegen“, schlug Bultmann vor. „Jeder zahlt 24 Euro, damit der Verein loslegen kann, und wer will, der überweist einen höheren Betrag“, schlug Unternehmer Lothar Irmer vor.

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