500 Blumensorten im Garten / Vorbereitungen für Kultursonntag laufen an

Rosenfest bei Heumanns steigt Ende Juni 2015

Susanne und Dr. Diedrich Heumann laden für das nächste Jahr zum Rosenfest ein.
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Susanne und Dr. Diedrich Heumann laden für das nächste Jahr zum Rosenfest ein.

Jeebel - Von Sigi Schritt. Sie haben klangvolle Namen wie „Lenonardo Da Vinci“, „Shakespeare“, „Laguna“ oder „Tante Hiske“ – gemeint sind die Königinnen im Pflanzenreich: die Rosen. 500 Sorten befinden sich im Garten des singenden Landarztes Dr. Diedrich Heumann und seiner Ehefrau Susanne. „Die Blumen blühen wie noch nie“, sagt der Mediziner. „Hätte ich das gewusst, hätten wir auch in diesem Jahr ein Rosenfest veranstaltet“, so Heumann. Seit dem Wochenende laufen die Planungen für das kommende Jahr. Am letzten Sonntag im Juni soll es soweit sein, kündigt Heumann bei einem Rundgang auf dem 20000 Quadratmeter großen Areal an.

Er wolle den Menschen „die Schönheit und Wunder der Schöpfung zeigen“, sagt Heumann. Das treibe ihn an, den Familiengarten für jedermann zu öffnen. Es geht aber auch darum, die Teilhabekultur zu stärken.

In Heumanns Garten haben Gäste Gelegenheit, neben Rosen viele unterschiedliche Baumarten zu sehen. Die Anzahl bewegt sich im dreistelligen Bereich, sagt er. So befinden sich auf dem Grundstück Scheinzypressen, Tulpen- und Trompetenbäume und jede Menge unterschiedliche Obstbäume, darunter 30 verschiedene Apfelsorten. Prächtig gedeiht auch ein Mamutbaum, der seine Krone viele Meter in die Höhe geschraubt hat. Hobbybiologen, die wissen möchten, welche Pflanzen in diesem Garten wachsen, müssen nur Schilder ablesen, die an den Gewächsen hängen. „Kupferbleche haben sich bewährt. Die Namen der Pflanzen drücke ich mit dem Kugelschreiber durch und schreibe jedes Wort mit einem Marker nach. Verblasst der Schriftzug, habe ich die Vertiefung im Blech.“

Im Garten fällt auf, dass Heumann die Bäume mitunter als Rankhilfe für seine Buschrosen verwendet. So entstehen gelungene Farbkombinatonen. „Seit Mai entfalten meine Blüher eine wunderbare Leuchtkraft. Beim ersten Frost ist aber Schluss“, sagt der Rosenfachmann.

Die Rosen gelten längst nicht mehr nur als Liebesboten, die man sich in die Vase stellt, sondern erfreuen auch als freigepflanzte Büsche jedes Herz, ist sich Heumann sicher. Das sei auch der Grund, weshalb in den vergangenen Jahren Tausende Besucher in den Jeebler Garten geströmt sind.

Familie Heumann will mit der Weyher Kulturbeauftragten wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine stellen, das mit einem Gottesdienst am See beginnt. „Das hat sich bewährt“, sagt Heumann. Auf der Anlegestelle wird der Altar aufgebaut, die Gäste nehmen auf Stühlen platz, die am Ufer stehen.

Heumann geht davon aus, dass Mitglieder des Vereins „Kunst in der Provinz“ die Gelegenheit nutzen, um ihre Werke auszustellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. „Die Kindernothilfe wird sicherlich mit ihren Mitgliedern Würstchen grillen und Getränke anbieten.“

Jetzt hofft der 75-Jährige, dass der nächste Winter mild wird, damit die Rosen im Sommer ihre Blütenpracht entfalten.

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